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Therapie von Herzrhythmusstörungen

Therapie von Herzrhythmusstörungen

Die Rhythmologie ist ein Teilbereich der Kardiologie und umfasst elektrophysiologische Untersuchungen des Herzens sowie interventionelle Behandlungen von Herzrhythmusstörungen.

Wir helfen Ihnen bei folgenden Herzrhythmusstörungen:

  • Vorhofflimmern (inkl. Schlaganfall-Vorsorge)
  • Vorhofflattern
  • Herzrasen (Tachykardie) ausgehend in den Herzkammern oder den -vorhöfen
  • Zu langsamer Herzschlag (Bradykardie) ausgehend in den Herzkammern oder den -vorhöfen
  • Extraschläge aus den Herzkammern (Extrasystolen)

Ihre Ansprechpartner

Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. univ. Jedrzej Kosiuk

Oberarzt Kardiologie, Departmentleiter Rhythmologie
Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. univ. Jedrzej Kosiuk

Telefon

(03496) 52 15 01

EKG-Hotline für Ärzte und Zuweiser

Bei Fragen zur EKG-Auswertung Ihrer Patienten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

T (03496) 522 814 57

Elektrophysiologische Untersuchung (EPU)

Eine Elektrophysiologische Untersuchung (EPU) kann notwendig werden, wenn Herzrhythmusstörungen vermutet, aber durch ein EKG (Elektrokardiogramm) nicht zweifelsfrei diagnostiziert werden – zum Beispiel bei wiederholtem Herzrasen (tachykarden Herzrhythmusstörungen).  Eine EPU ist auch Voraussetzung für das Verfahren der Ablation.

Die Untersuchung findet in der Regel unter örtlicher Betäubung statt. Je nach Art der Störung dauert sie etwa 30 Minuten bis zwei Stunden, in komplizierten Fällen auch länger.

Bitte kommen Sie nüchtern zur Elektrophysiologische Untersuchung.

Nach erfolgter Desinfektion der Haut in der Leistengegend werden kleine Kunststoffschläuche über die Vene der Leiste eingeführt. Darüber werden kleine Elektrodenkatheter zum Herzen geführt. An der gewünschten Position kann über die Elektroden ein EKG direkt aus dem Herzen abgeleitet werden. Dieses so genannte „intrakardiale“ EKG hilft dabei, die Herzrhythmusstörungen genauer abzubilden. Bleiben die Herzrhythmusstörungen während der Untersuchung aus, kann der Arzt sie über elektrische Impulse aus dem Elektrodenkatheter selbst auslösen.

Bei Eingriffen mit Kathetern kann es zu kleinen Blutungen, Thrombosen oder Embolien kommen. Schwerwiegendere Komplikationen treten bei der EPU äußerst selten auf. Die vom Arzt ausgelösten Herzrhythmusstörungen verschwinden in der Regel von selbst. Sollte das nicht der Fall sein, werden sie vom Arzt noch während der Untersuchung wieder behoben.

Verödung/ Ablation

Falls Medikamente Ihr Herz nicht in den richtigen Takt bringen, haben wir die Möglichkeit, die Störungen mit einer Verödungstherapie (auch Ablation genannt) zu beheben. Dabei wird mit einem speziellen Herzkatheter von der Leiste das Gewebe im Herzen verödet, das für die Herzrhythmusstörungen verantwortlich ist. Durch diese Verödung wird das Wiederauftreten von Herzrhythmusstörungen verhindert.