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"Mama ist mein Herzmensch"
Zum Muttertag: Wie es ist, wenn Mutter und Tochter denselben Arbeitgeber haben

"Mama ist mein Herzmensch"

Kassel

Nicht vergessen: Am Sonntag, 8. Mai, ist Muttertag! In den Helios Kliniken Kassel gibt es eine besondere Konstellation. Mutter und Tochter arbeiten unter einem Dach. Die Mama, Susan Rotter, ist verantwortlich für die ausländischen Fachkräfte und zudem Chefsekretärin in der Allgemeinchirurgie. Die Tochter, Anne Keddi, ist stellvertretende Leiterin im Medizincontrolling und Teamleiterin Patientenabrechnung. Das Ungewöhnliche: Die Mutter folgte der Tochter ins Haus nach Nordhessen.

Ursprünglich stammt die Familie aus Suhl in Thüringen. Nach dem Studium in Erfurt zog es Anne Keddi aus privaten Gründen 2015 nach Kassel und nach kurzer Zwischenstation in die heutigen Helios Kliniken. Susan Rotter blieb, war viel im Ausland, weil sie im Zuge eines EU-Projektes mit schwer erziehbaren Jugendlichen arbeitete. Infolge der Coronakrise verlor sie jedoch ihren Job. Als eine passende Stelle im Kasseler Haus frei wurde, siedelte Susan Rotter 2020 dann ebenfalls nach Kassel um.

Wir sprachen mit den beiden über …

  • die Situation, den gleichen Arbeitgeber zu haben:

Anne Keddi: Wir waren schon immer ein Mutter-Tochter-Gespann, wir hatten stets ein sehr enges Verhältnis. Umso mehr hat es mich gefreut, als meine Mama damals die Zusage bekommen hat. Es ist schön, die Familie hier zu haben.

Susan Rotter: Auch ich bin froh über die Nähe zu meiner Tochter. Ich wollte nicht arbeitslos sein und habe damals die Chance ergriffen und bin nach Nordhessen umgezogen. Hier an der Arbeit halten wir Berufliches und Privates aber strikt getrennt.

  • Berührungspunkte während der Dienstzeit:

Susan Rotter: Ab und an komme ich ins Medizincontrolling, um Akten abzugeben oder Rückfragen zu klären. Zu Beginn meiner Zeit hier war ich auch in der Personalabteilung tätig, da sind wir uns öfter über den Weg gelaufen. Aber wir haben zum Beispiel nie zusammen Mittag gemacht. Und ich bin auch keine Glucke, die ständig gucken muss, was ihr Kind so treibt. Anne war schon seit ihrer Kindheit sehr selbstständig.

  • Ratschläge und Hilfestellungen:

Anne Keddi: Anfangs habe ich meiner Mama ein bisschen Starthilfe gegeben, das heißt, ich habe ihr erklärt, wer wer und was wo ist, wie die Strukturen und Ebenen aufgebaut sind. Inzwischen macht aber jeder sein Ding.

  • Themen außerhalb der Klinik:

Anne Keddi: Wir wohnen in Kassel nicht weit voneinander entfernt. Zweimal pro Woche essen wir abends zusammen, und natürlich reden wir dann auch über die Arbeit.

Susan Rotter: Dann geht es in erster Linie darum, dass wir uns unterstützen, Halt geben und aufbauen, wenn es vielleicht mal etwas stressiger zuging. Typische Gespräche nach einem Arbeitstag. Das hält sich allerdings die Waage, heißt, in unserer Freizeit dreht sich nicht alles um den Job.

  • Eigenschaften der anderen, die geschätzt werden:

Susan Rotter: Ich sehe schon mit ein bisschen Stolz, dass ich Anne viele gute Eigenschaften mitgegeben habe. Sie ist eine Kämpferin, hat Biss, außerdem setzt sie sich für andere Menschen ein, ist offenherzig und lustig.

Anne Keddi: Ich bewundere das Durchhaltevermögen meiner Mama. Seit ihrer Zeit hier im Haus war sie zum Beispiel nicht einmal krank. Sie hat mich immer unterstützt, sie musste ja auch früh die Vaterrolle mit übernehmen – und das hat sie super hinbekommen. Sie ist herzensgut. Mama ist mein Herzmensch. Ich würde sie gegen niemanden eintauschen wollen.

  • Eigenschaften der anderen, die auch mal nerven:

Anne Keddi: Da fällt mir nicht viel ein. Wir verstehen uns super, sind wie Schwestern oder Freundinnen und reden über alles. Sie sollte nur häufiger auch an sich denken und Grenzen für sich setzen.

Susan Rotter: Ich finde nichts Negatives bei Anne. Wirklich nicht.

  • den Muttertag:

Susan Rotter: Durch die Entfernung und Trennung in der Vergangenheit ist für uns jeder Tag, an dem wir uns sehen, wie ein Feiertag. Wir genießen die Zeit zusammen. Insofern spielt auch der Muttertag eine wichtige Rolle. Aber ich würde nie von Anne fordern, irgendetwas Besonderes zu inszenieren.

Anne Keddi: Trotzdem habe ich etwas für diesen Muttertag geplant. Das will ich jetzt aber nicht verraten. Ich finde es grundsätzlich sehr wichtig, seiner Mutter Respekt zu zollen für das, was sie geleistet hat. Ich möchte meiner Mama für alles danken.

Über Helios

Die Helios Kliniken in Warburg, Kassel-Wehlheiden und Kaufungen stehen für eine wohnortnahe und kompetente medizinische Versorgung. Als Helios Klinikverbund Kassel-Warburg bilden sie ein stimmiges Versorgungsnetz, das in interdisziplinärer Zusammenarbeit die qualitativ hochwertige medizinische Versorgung der Bevölkerung sichert. Gemeinsam betreuen rund 1300 Mitarbeiter jedes Jahr etwa 22.000 stationäre und 70.000 Notfall- und ambulante Patienten rund um die Uhr.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 125.000 Mitarbeitenden. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika und die Eugin-Gruppe mit einem globalen Netzwerk von Reproduktionskliniken. Mehr als 22 Millionen Patient:innen entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2021 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von rund 10,9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 89 Kliniken, rund 130 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), sechs Präventionszentren und 17 arbeitsmedizinische Zentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,4 Millionen Patient:innen behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 75.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 6,7 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 56 Kliniken, davon sieben in Lateinamerika, 88 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 17 Millionen Patient:innen behandelt, davon 16,1 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 46.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 4 Milliarden Euro.

Das Netzwerk der Eugin-Gruppe umfasst 33 Kliniken und 39 weitere Standorte in zehn Ländern auf drei Kontinenten. Mit rund 1.600 Beschäftigten bietet das Unternehmen ein breites Spektrum modernster Dienstleistungen auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin an und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 133 Millionen Euro.

Helios gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.