Die beiden ehemaligen DRK-Kliniken in Kassel-Wehlheiden und Kaufungen gehören seit dem 27. September 2021 zur Helios Kliniken Gruppe. Helios investiert mehr als 50 Millionen Euro in die Kasseler Kliniken. Weitere Informationen 

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Kopfschmerzzentrum Nordhessen

Migräne, Spannungs- und Clusterkopfschmerzen, Schmerzmittelkopfschmerz oder Trigeminusneuralgie? Oder Kopfschmerzen vom Kiefer aus? Insgesamt gibt es mehr als 250 verschiedene Kopfschmerzarten.

Im Kopfschmerzzentrum Nordhessen nehmen sich unsere Schmerztherapeuten Zeit für eine gründliche interdisziplinäre Untersuchung, um die komplexen Beschwerden richtig einzuordnen. Auf der Grundlage der richtigen Diagnose entwickeln wir einen ganzheitlichen Therapieplan mit medikamentösen und nichtmedikamentösen Verfahren für die Akutbehandlung und Prophylaxe.

Schwerpunkte
  • Chronische Migräne
  • Kopfschmerzen durch Schmerzmittel
  • Trigeminusneuralgie (Gesichtsschmerz)
  • Knirschen und craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)
  • Clusterkopfschmerzen

Weniger Kopfschmerz, mehr Lebensfreude: Unsere Spezialisten sind durch die Mitarbeit in nationalen und internationalen Fachgesellschaften über die aktuellsten Therapiemöglichkeiten informiert und durch ihre tägliche Arbeit im Umgang mit Kopfschmerzpatienten bestens erfahren. Dabei werden alle krankheitsverstärkenden Faktoren mitbehandelt, ob sie nun körperlicher oder seelischer Natur sind. Wichtig ist uns aber auch, Ihnen Wissen über die Krankheit zu vermitteln. So können wir Ihnen zu einer verbesserten Lebensqualität und mehr Lebensfreude verhelfen.

Mehr als jeder zehnte Deutsche leidet an Migräne, sie gehört damit zu den häufigsten Kopfschmerzerkrankungen – und hat doch sehr unterschiedliche Verlaufsformen. Migränepatienten leiden unter wiederkehrenden Kopfschmerzen, die häufig einseitig als pochender oder pulsierender Schmerz beschrieben werden. Dazu können Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit kommen. Unsere Behandlung setzt auf medikamentöse und nichtmedikamentöse Verfahren. Neben Medikamenten arbeiten wir mit Sport, Muskelentspannungsverfahren und der Biofeedback-Methode. Bei chronischer Migräne setzen wir auch Botulinumtoxin – bekannt als Botox® – ein.

Nehmen Kopfschmerzpatienten häufig Schmerzmittel ein, kann das zu einer Zunahme der Kopfschmerzattacken führen. Unter dem Übergebrauch eines Medikaments verändert sich häufig der ursprüngliche Kopfschmerz, meist eine Migräne. Beim Übergebrauchskopfschmerz handelt es sich in aller Regel nicht um eine Abhängigkeit. Stattdessen scheinen neurobiologische Prozesse der Schmerzverarbeitung, aber auch psychologische Faktoren eine wichtige Rolle zu spielen. Der Medikamentenübergebrauchskopfschmerz kann gut und erfolgreich behandelt werden.

Bei einer Trigeminusneuralgie kommt es zu plötzlich einschießenden sehr starken einseitigen Gesichtsschmerzen. Häufigste Ursache ist die Reizung und Schädigung des Trigeminusnervs, die durch das Pulsieren eines bestimmten Gefäßes ausgelöst wird. Vorsicht, Verwechslungsgefahr: Eine Entzündung eines Zahns (Pulpitis)  kann zu ähnlichen Schmerzen führen. Deshalb ist eine gründliche Zahnuntersuchung in unserer MKG Klinik wichtig, bevor Schmerz als neuropathisch (Nervenschmerz) bezeichnet wird. Behandelt wird die Trigeminusneuralgie in erster Linie medikamentös.

Man „muss sich da durchbeißen“, heißt es oft. Nächtliches unbewusstes Knirschen kann zu einer Überbelastung der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur führen. Es kann zu einer Zunahme der Kopfschmerzhäufigkeit oder einer sogenannten craniomandibulären Dysfunktion (CMD) kommen. Wir behandeln nach einem Stufenkonzept.  In vielen Fällen kann zunächst Physiotherapie und eine Zahnerschiene zur Behebung von Kaustörungen helfen. Manchmal sind Kiefergelenkoperationen notwendig. Bei CMD setzen wir auch Botulinumtoxin – bekannt als Botox® – ein, um das Kauorgan zeitweise zu entlasten.

Der Clusterkopfschmerz ist eine Kopfschmerzerkrankung, die periodisch gehäuft auftritt. Clusterkopfschmerz-Patienten leiden an einseitigen, extrem starken Schmerzattacken im Bereich der Schläfen und Augen. Sowohl zur Akutbehandlung als auch zur Prophylaxe setzen wir Medikamente und nichtmedikamentöse Verfahren ein und vermindern damit die Intensität der Schmerzattacken und die Attackenhäufigkeit. 

Leitung

Dr. Szoltysik

Chefarzt der Klinik für Schmerzmedizin

E-Mail

Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Hendrik Terheyden

Chefarzt Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie
Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Hendrik Terheyden

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Telefon

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