Für kleine Herzspezialisten: Wissenswertes rund ums Herz
Fast-Track

Mit innovativer Behandlung zu schneller Genesung

Mit unserem speziellen Behandlungskonzept Fast-Track auf der Intensivstation kommen viele unserer Patienten nach ihrer Herzoperation schneller wieder auf die Beine.

Lange Zeit war es Standard, dass Patienten nach Eingriffen am Herzen viele Stunden lang nachbeatmet wurden. Es hat sich aber herausgestellt, dass das bei vielen Patienten nicht zwangsläufig erforderlich ist und sich eine frühe Mobilisierung sehr positiv auf den Genesungsprozess auswirkt. Auf dieser Grundlage ist das Behandlungskonzept Fast-Track entstanden. Wörtlich übersetzt heißt Fast Track „Schnellspur“: bereits 30 bis 60 Minuten nach der OP wird der Beatmungsschlauch entfernt. Was sich banal anhört, bringt für den Patienten eine Vielzahl an Vorteilen mit sich, wie

  • hohe Patientensicherheit durch engmaschige Überwachung
  • meist ist nach dem Aufwachen auf der postoperativen Intensivstation kein weiterer intensivstationärer Aufenthalt notwendig
  • kürzerer Krankenhausaufenthalt und somit früher wieder zurück ins gewohnte Umfeld

Was bedeutet Fast-Track für Sie als Patient?

Während der Aufwachphase kümmert sich um Sie als Fast-Track-Patient ein speziell geschultes Team aus Anästhesisten, Intensivmedizinern und Intensivpflegekräften. Ihr Aufwachen aus der Narkose wird engmaschig überwacht. Mit unserem individuell auf Sie abgestimmten Schmerzmanagement können Sie schon bald wieder tief durchatmen. Sind Ihre Werte stabil, werden Sie im besten Fall direkt auf die IMC-Station verlegt. Das ist die Übergangsstation zwischen Intensiv- und Normalstation. Bereits am zweiten Tag nach der Operation können Sie bei gutem Gesundheitszustand auf die Normalstation verlegt werden.