Wenn das Gedächtnis nachlässt – Experten informieren über Demenz
Pressemitteilung

Wenn das Gedächtnis nachlässt – Experten informieren über Demenz

Markt Indersdorf

Im Zuge des demographischen Wandels erkranken immer mehr Menschen an Demenz. Geriatrie-Chefarzt Dr. Björn Johnson und die Neuropsychologin Irmgard David geben in einer Informationsveranstaltung Hilfestellungen für Patienten und deren Angehörige.

Wenn der geistige Abbau im Alter das normale Maß überschreitet, spricht man von Demenz. Die Krankheit tritt in der Regel ab einem Alter von 60 Jahren auf. „Leider wird die Diagnose in vielen Fällen zu spät oder gar nicht gestellt“, warnt Dr. Björn Johnson, Chefarzt Geriatrie der Helios Amper-Klinik Indersdorf. Gemeinsam mit der Neuropsychologin Irmgard David will er in einer Informationsveranstaltung ausführlich über die Krankheit und den richtigen Umgang mit den Betroffenen berichten. Das Demenzforum findet am 6. Februar 2020 in der Amper-Klinik in Markt Indersdorf statt.

Es gibt verschiedene Arten der Demenz, die bekannteste und häufigste ist Alzheimer. Nach Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft leben in Deutschland rund 1,7 Millionen Menschen mit Demenz – Tendenz steigend. Im Zuge des demographischen Wandels und des höheren Altersdurchschnitts steigt die Zahl der Betroffenen weiterhin stark an.

Leichte Gedächtnisprobleme sind nicht gleich ein Indiz für eine Alzheimer-Erkrankung. Kommen aber Wortfindungsstörungen und Orientierungsprobleme hinzu oder verschlechtert sich das Erinnerungsvermögen deutlich, sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen. Doch häufig wird dieser Arztbesuch verweigert. „Fehlende Einsicht der Betroffenen gehört mit zu dieser Erkrankung und kann auch ein Schutzmechanismus sein“, erklärt Neuropsychologin Irmgard David. „Man sollte den Betroffenen nicht dauernd auf seine Defizite ansprechen, denn das kann seine psychische Stabilität gefährden.“

Ambulante Gedächtnis-Sprechstunde in Markt Indersdorf
Im Demenzforum erläutern Dr. Johnson und die Neuropsychologin David die unterschiedlichen Formen der Erkrankung und deren Behandlungsmöglichkeiten. Auch wenn die meisten Demenzformen nicht heilbar sind, gibt es doch Möglichkeiten, den Abbau zu verzögern und Begleitsymptome zu behandeln. Diese Informationen sind besonders für die Lebensplanung der Betroffenen und deren Angehörige wichtig und verschaffen ihnen mehr Lebensqualität.

Die Helios Amper-Klinik Indersdorf bietet auch eine ambulante Gedächtnis-Sprechstunde an. Einen Termin in der Geriatrischen Institutsambulanz (GIA) können Betroffene nach einer Überweisung durch den Hausarzt erhalten. Beim Krankheitsbild Demenz werden spezifische Untersuchungen des Patienten durch das geriatrische Team, bestehend aus Altersmedizinern, Neuropsychologen und Ergotherapeuten, durchgeführt. Die Beobachtungen der Angehörigen in den vorangegangenen Wochen fließen ebenso in die Diagnose ein wie die Vorbefunde des Hausarztes.

Die Informationsveranstaltung Demenz findet am Donnerstag, 6. Februar 2020, im Konferenzraum der Helios Amper-Klinik Indersdorf, Maroldstraße 45, 85229 Markt Indersdorf, statt. Der Beginn ist um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss an die Veranstaltung stehen die Referenten für Fragen zur Verfügung. Weitere Veranstaltungen sind für den 9. Juli und 15. Oktober 2020 geplant.



Das Helios Amper-Klinikum Dachau versorgt jährlich rund 22.000 stationäre Patienten, die Helios Amper-Klinik Indersdorf rund 700 akutstationäre sowie 1.200 stationäre Reha-Patienten. Weitere rund 36.000 Patienten werden ambulant von den über 1.200 Mitarbeitern der beiden Klinikstandorte medizinisch versorgt. Die 14 Fachabteilungen in Dachau verfügen zusammen über 435 Betten. Die Klinik in Markt Indersdorf ist spezialisiert auf Altersmedizin und verfügt mit der Akutgeriatrie sowie der stationären und ambulanten geriatrischen Rehabilitation über insgesamt 95 Betten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von neun Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund drei Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

Pressekontakt:
Pia Ott
Pressesprecherin
Leitung Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon: (08131) 76-533
E-Mail: pia.ott@helios-gesundheit.de

Pressebild

Pressebild zum Download (JPG) Bildunterschrift: Dr. Björn Johnson und Irmgard David im Raum der Erinnerungen: Sie geben Betroffenen und ihren Angehörigen Hilfestellungen für den richtigen Umgang mit Demenz. © Helios