Indersdorfer Faschingszug: Helios Amper-Klinik wappnet sich für Patienten-Ansturm
Pressemitteilung

Indersdorfer Faschingszug: Helios Amper-Klinik wappnet sich für Patienten-Ansturm

Markt Indersdorf

Fröhlich, bunt und kreativ – viele Menschen genießen den Fasching. Die Kehrseite der Medaille: zahlreiche alkoholisierte Patienten und Verletzte nach Schlägereien. Die Nothilfe der Amper-Klinik Indersdorf bereitet sich gezielt auf die Faschingstage vor: Sie erweitert ihre Kapazitäten und baut eine zusätzliche Ausnüchterungsstation auf.

Die Vorbereitungen für den großen Indersdorfer Faschingszug am Sonntag, 3. März 2019, laufen nicht nur bei dem Faschingskomitee auf Hochtouren. Auch in der Notaufnahme der Klinik sind die Vorbereitungen in vollem Gang. Zur Faschingszeit finden gleich mehrere Ereignisse im Einzugsbereich des Krankenhauses statt: Neben dem großen Umzug in Markt Indersdorf startet am Tag zuvor der Faschingszug in Vierkirchen und am Faschingsdienstag der Maschkerazug in Weichs.

Das Team um den Chefarzt Geriatrie und Notfallmediziner Dr. med. Björn Johnson sowie den Leiter der Nothilfe, Oberarzt Dr. med. Markus Tschiers, greift bei der Planung auf langjährige Erfahrung zurück. „Unter den Patienten befinden sich in der Regel zahlreiche Jugendliche mit Alkoholvergiftung. Auch Minderjährige sind jedes Jahr unter den Faschingsopfern“, sagt Dr. med. Johnson. „Wir versorgen auch einige Opfer von Schlägereien, oft ebenfalls alkoholisiert.“ Dr. med. Tschiers stellt sich auch auf die vermehrte Behandlung von Notfallpatienten mit Schlaganfällen oder Herzinfarkten ein – „denn das Risiko und die Anzahl steigen gerade bei älteren Besuchern bei einer Massenveranstaltung mit erhöhter Alkoholzufuhr“.

Ausnüchterungsstation: Zehn Behandlungsplätze auf 120 Quadratmetern
Die Mannschaft der Helios Amper-Klinik Indersdorf ist für den erwarteten Patienten-Ansturm gut gerüstet. Ärzte und Pfleger bauen gemeinsam für die vier Faschingstage eine Ausnüchterungsstation auf, um die Notaufnahme zu erweitern. Dafür wird im Erdgeschoss des Krankenhauses ein rund 120 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum mit zehn Behandlungsplätzen ausgestattet. Überwachungsgeräte und Laptops zur Datenerfassung stehen ebenfalls zur Verfügung.

Die Nothilfe hat bereits zusätzliche Einmaldecken, ausreichend Infusionen und Medikamente gegen Übelkeit geordert. Spezielle Decken zur Aufwärmung unterkühlter Patienten sowie ein Wärmeschrank zum Anwärmen von Infusionen wurden extra für die Faschingszeit organisiert.

„Wir setzen doppelt so viel medizinisches Personal ein wie an einem normalen Wochenende“, berichtet Dr. med. Johnson. „Auch die Kräfte des Reinigungsdienstes und des Hauswirtschaftlichen Dienstes werden verstärkt.“ Sein Kollege Dr. med. Tschiers ergänzt: „Je nach Bedarf können wir zusätzlich ein Matratzenlager aufbauen, um weitere Patienten zu versorgen.“ Die Notambulanz steht in engem Kontakt zum Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes, der am Sonntag am Marktplatz in Markt Indersdorf seinen Einsatz leistet.

„Im Idealfall erholen sich unsere Faschingsgäste nach einigen Stunden wieder und können in den Abendstunden nach Hause entlassen werden“, sagt Chefarzt Dr. med. Johnson. „Sollte der Alkoholspiegel noch zu hoch sein und eine Entlassung nicht möglich, werden erwachsene Patienten stationär auf der Überwachungsstation der Klinik aufgenommen. Jugendliche werden bei weiterem Überwachungsbedarf in eine geeignete Klinik verlegt.“

Da der Indersdorfer Faschingszug am Sonntag, 3. März, um 12.45 Uhr vor der Klinik in der Maroldstraße startet, ist der Parkplatz des Krankenhauses erfahrungsgemäß ab Mittag mit Faschingsbesuchern verstopft und kann für mehrere Stunden nicht mehr angefahren werden. Besuchern wird empfohlen, ihre Angehörigen vormittags zu besuchen.



Das Helios Amper-Klinikum Dachau versorgt jährlich rund 22.000 stationäre Patienten, die Helios Amper-Klinik Indersdorf rund 700 akutstationäre sowie 1.200 stationäre Reha-Patienten. Weitere rund 36.000 Patienten werden ambulant von den über 1.200 Mitarbeitern der beiden Klinikstandorte medizinisch versorgt. Die 14 Fachabteilungen in Dachau verfügen zusammen über 435 Betten. Die Klinik in Markt Indersdorf ist spezialisiert auf Altersmedizin und verfügt mit der Akutgeriatrie sowie der stationären und ambulanten geriatrischen Rehabilitation über insgesamt 95 Betten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 120 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.


Pressekontakt:

Pia Ott
Pressesprecherin
Leitung Unternehmenskommunikation und Marketing
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E-Mail: pia.ott@helios-gesundheit.de

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Pressebild zum Download (JPG) Bildunterschrift: Dr. med. Björn Johnson, Chefarzt Geriatrie an der Helios Amper-Klinik Indersdorf. © Helios