Helios Klinik Idstein führt neues Hygiene- und Reinigungssystem ein

Seit Anfang des Jahres erfolgt die Reinigung in der Helios Klinik Idstein nach dem Hygienekonzept HYSYST®.

Die Reinigung der Helios Klinik Idstein erfolgt seit Anfang des Jahres nach dem Hygienekonzept HYSYST®. Dahinter verbirgt sich ein Flächenreinigungs- und Desinfektionssystem, das einen genauen Ablauf der Reinigung von Räumen und Inventar mit entsprechenden Reinigungs- und Pflegemitteln vorsieht. Die Reinigungskräfte kennzeichnen gereinigte Kontaktstellen, die häufig berührt werden mit blau-grünen Aufklebern, so dass jeder sehen kann, wo es sauber ist. In umfangreichen Schulungen haben die Reinigungskräfte das neue System kennengelernt und die praktische Umsetzung trainiert.

Insbesondere Türklinken, Lichtschalter, Telefonhörer und Abflüsse sind gefährliche Keimträger, die die Reinigungskräfte nach der hygienischen Reinigung markieren. „Wir haben im Hinblick auf Hygiene und Sauberkeit einen sehr hohen Anspruch und wollen nicht nur gut, sondern sehr gut sein. Daher setzen wir jetzt das neue System um. Wir machen Hygiene durch die Markierung der gereinigten Bereiche sichtbar und erhöhen damit die Patientensicherheit“, sagt Sandra Henek, Klinikgeschäftsführerin der Helios Klinik Idstein.

Die Markierungen dienen den Reinigungskräften außerdem als Leitpunkte in den Zimmern, die nach einem festgelegten Ablauf gereinigt werden. Auch die Reinigungstücher mit unterschiedlichen Farben sind Teil des Systems: Blau für Tische, Fensterbänke, Inventar, Türgriffe und Lichtschalter in den Patientenzimmern, Rot für die Toilette, Gelb für Türgriffe, Lichtschalter, Schränke, Oberflächen, Waschbecken und Dusche im Badezimmer. Weiße Einmaltücher werden im unmittelbaren Patientenumfeld verwendet.

Die Einführung von HYSYST® hat die Klinik intensiv vorbereitet. Nach einer ausführlichen Risikoanalyse durch externe Hygienefachexperten erhielten die Reinigungskräfte intensive Schulungen, bis das neue Hygienekonzept umgesetzt werden konnte. Es erfüllt alle Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) und folgt den Vorschriften des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (IfSG) sowie den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI).