Leistungen

Arterielle Verschlusskrankheit

Komplexbehandlung einer schwierigen Komplikation der Durchblutungsstörung.

Ein Dekubitus (auch Wundliegen oder Druckgeschwür genannt) entsteht an Körperstellen, die ständigem Druck ausgesetzt sind, und belastet Betroffene oft körperlich und seelisch. Daher ist es die Priorität unser Expertenteams, ein Wundliegen zu vermeiden.

Wie entstehen Druckgeschwüre?
Sobald der Druck ein bestimmtes Maß überschreitet, behindert er die Durchblutung der feinsten Blutgefäße (Kapillaren), die für die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der einzelnen Organe sorgen. Der Druck auf die Haut kann nicht nur von außen (z. B. durch Falten im Bettlaken oder Sonden), sondern auch von innen durch die Knochen ausgeübt werden. Daher besteht ein Druckgeschwür nicht unbedingt aus einer Verletzung oberer Hautschichten, sondern des darunter liegenden Gewebes. In diesem Fall bemerken Betroffene und pflegende Angehörige die Geschwüre oft erst nach langer Zeit.

Sie entstehen vor allem an Körperstellen, an denen die Haut direkt mit dem Knochen Kontakt hat, da keine Muskeln und kein Fettgewebe den Druck dämpfen. Dazu zählen z.B. die Fersen, Knöchel, Knie, die Hüftknochen, Ellbogen und Handgelenke.

Dem Wundliegen vorbeugen
Pflegen Sie einen bettlägerigen Menschen, können Sie durch regelmäßiges Umlagern dem Wundliegen vorbeugen. Außerdem ist es ratsam, gefährdete Hautstellen regelmäßig auf Veränderungen zu prüfen. Bei der Hautpflege sollten Sie eine schonende, seifenfreie Waschlotion und eine  Creme mit rückfettenden Inhaltsstoffen anwenden, sofern die Haut noch nicht angegriffen ist. Lassen Sie sich dazu am besten von unserem Ärzte- und Pflegeteam beraten.

Die Behandlung von Druckgeschwüren
Mit Hilfe einer modernen Wundbehandlung, die auf die einzelnen Phasen der Wundheilung und den Zustand des Patienten zugeschnitten ist,  können wunde Hautstellen in den meisten Fällen geheilt werden. Das Ziel ist es dabei, wieder eine gute Durchblutung des Gewebes zu erreichen.

Die Behandlung von Druckgeschwüren richtet sich nach dem Schweregrad der Gewebeschädigung. Bei Patienten mit größeren Hautschäden ist ein chirurgischer Eingriff notwendig. Dies bedeutet, dass abgestorbenes und entzündetes Gewebe abgetragen werden muss, um eine Infektion der Wunde zu verhindern. 

In besonderen Fällen ist auch ein  plastischer Wundverschluss notwendig. Hierbei verwenden Ärzte Hauttransplantate, um die Wunden zu heilen. 

Unser Angebot

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