Tipps für einen gesunden Start ins neue Schuljahr? © Foto: I-Stock 892208476

Tipps für einen gesunden Start ins neue Schuljahr?

Hünfeld

Die Sommerferien in Hessen und Thüringen sind bereits in der zweiten Hälfte und der Beginn des neuen Schuljahres naht. Viele Familien nutzen die freie Zeit, um für ihre kleinen Schulanfänger oder ihre größeren Kinder, die vor dem Übergang in eine weiterführende Schule stehen, einen geeigneten Schulranzen auszusuchen. Dr. Andreas Rügamer, Chefarzt der Unfallchirurgie/Orthopädie/¬Sporttraumatologie der Helios St. Elisabeth Klinik Hünfeld erklärt, worauf Eltern bei der Auswahl Wert legen sollten: „Eltern sollten unbedingt darauf achten, dass ihre Kinder mit dem richtigen Schulranzen oder Schulrucksack ausgerüstet sind. Bei beiden sollte der Schwerpunkt möglichst nah am Körper liegen und zudem über beide Schulterblätter getragen werden, gut gepolstert sein und an mehreren Stellen am Rücken anliegen. Die Träger sollten verstellbar sein, festsitzen und mehr als fünf Zentimeter breit sein.“ In Ranzen und Rucksack gehöre zudem nur das, was wirklich nötig ist, damit er nicht zu schwer werde. Hier gilt die Faustregel, dass ein Kind nicht mehr als 10 Prozent seines eigenen Körpergewichts auf dem Rücken tragen sollte.

Was eignet sich für wen?

Ein Schulranzen unterscheidet sich durch das Grundgestell, das ihm die klassische Kasten-Form gibt, von einem Schulrucksack. Der Rucksack ist etwas flexibler und etwas leichter als ein Ranzen. Schulranzen sind für Grundschüler gut geeignet, da sie eine gleichmäßige Gewichtsverteilung auf dem Rücken garantieren und übersichtlich gepackt werden können. Viele ältere Kinder in höheren Klassen bevorzugen Rücksäcke. Seit einiger Zeit gibt es auch ergonomische Schulrucksäcke, die ein rückenfreundliches Tragen ermöglichen. Freizeit-Rucksäcke, Köfferchen und Umhängetaschen, die viele Jugendliche gerne nutzen, sind als Schultaschen allerdings ungeeignet: Zum einen laufen Bücher und Hefte darin Gefahr, beschädigt zu werden, zum anderen fehlt die nötige Eigenstabilität und meist auch eine ausreichende Rückenpolsterung. Bei Umhängetaschen kann das seitliche Tragen zu einer Krümmung der bei jungen Menschen noch weichen, formbaren Wirbelsäule führen.

 

 

Starker Rücken schützt vor Schmerzen

Die häufigsten Beschwerden, die durch eine schlecht sitzende oder ungeeignete Schultasche auftreten sind Rückenschmerzen. „Rund sieben Prozent der Sieben- bis Zehnjährigen, 18 Prozent der Elf- bis 13-Jährigen und 44 Prozent der 14- bis 18-Jährigen leiden an Rückenschmerzen. Neben schlechtsitzenden und oft zu schweren Schulranzen oder Rucksäcken können Wachstumsschmerzen und auch Stress die Ursache sein. Aber auch Übergewicht spielt eine Rolle“, erklärt Rügamer. Ausreichende Bewegung stärke die Muskulatur der Kinder, was sich positiv auf die Haltung und Kraft auswirke. „Die Rückenmuskulatur wird vor allem durch Sport trainiert. Ob Klettern, Springen, Rennen oder einfach nur Herumtoben – der Aufbau von Muskeln wird so gefördert und der Rücken kann sich gesund entwickeln. Den Schulweg auch mal zu Fuß zurücklegen oder gezielte Übungen wie Rumpfbeugen oder Bauchmuskeltraining stärken den Rücken ebenfalls“, empfiehlt der Chefarzt.

 

Der Schulranzen: sieben Tipps für Eltern:

  • Kaufen Sie den Schulranzen oder Schulrucksack in einem Fachgeschäft.
  • Achten Sie bei Ranzen und Rucksack auf Größe und Gewicht.
  • Ranzen und Rucksack sollten nicht über die Schultern des Kindes hinausragen.
  • Achten Sie darauf, dass Ranzen und Rucksack komplett auf dem Rücken getragen werden.
  • Die Trageriemen sollten ausreichend breit sein (mindestens fünf Zentimeter), gut gepolstert und immer konstant eingestellt sein.

 

Anhaltende Rückenschmerzen bei Kindern sind ein Warnsignal, deren Ursachen immer von einem Orthopäden oder Unfallchirurgen abgeklärt werden sollten.

 

Pressekontakt:

Helios St. Elisabeth Klinik Hünfeld

Gudrun Käsmann

Unternehmenskommunikation/Marketing

Telefon: (06652) 987-691

E-Mail: gudrun.kaesmann@helios-gesundheit.de

 

 



Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 120.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika. Rund 20 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2020 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,8 Milliarden Euro.

 

In Deutschland verfügt Helios über 89 Kliniken, rund 130 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sechs Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 6,3 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

Quirónsalud betreibt 52 Kliniken, davon sechs in Lateinamerika, 70 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15 Millionen Patienten behandelt, davon 14,1 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 40.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro.

 

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.