Gut gerüstet für den Ernstfall
Notfall- und Reanimationstraining für Säuglinge an der Helios St. Elisabeth Klinik Hünfeld

Gut gerüstet für den Ernstfall

Hünfeld

Hünfeld – Manchmal geht es um Sekunden: Wenn ein Baby nach der Geburt schnell Hilfe benötigt, muss jeder Handgriff sitzen. Eine gute Vorbereitung ist in so einem Fall das A und O, weswegen das Team der Geburtshilfe an der Helios St. Elisabeth Klinik Hünfeld erneut wie jedes Jahr ein Notfall- und Reanimationstraining für Säuglinge absolvierte.

Üben für den Ernstfall: Neben Hebammen, Kinderkrankenschwestern und Gynäkologen waren auch Anästhesisten und Anästhesiepflegekräfte beim Training des Simulationszentrums Erfurt zugegen. „Glücklicherweise passieren solche Ereignisse sehr selten, deswegen sind wir froh, dass hier jeder zwei Mal pro Jahr unter professioneller Anleitung üben kann. So sind sämtliche Abläufe als Routine verinnerlicht“, erläutert Dr. Thomas Knörzer, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe an der Helios. St. Elisabeth Klinik Hünfeld.

Das zweitägige Trainingsprogramm unter der Leitung eines Kinderarztes aus der Helios Klinik Berlin-Buch sowie einer Anästhesistin aus der Helios Klinik Erfurt beinhaltete eine Beratung vor Ort, einen kurzen Theorieteil und einen Übungsteil, den die Teilnehmer in Kleingruppen durchliefen. Hier lernten sie die wichtigsten Maßnahmen bei der Versorgung eines kollabierten Neugeborenen, übten Reanimationsmaßnahmen und frischten ihr Wissen auf.

„Ein solches Training ist für uns sehr hilfreich. Solche Situationen erlebt man nicht jeden Tag, daher ist es umso wichtiger, dass das Team eingespielt ist“, berichtet Elzbieta Zerebecka, Bereichsleistung und Hebamme, und ergänzt: „Wenn ein Baby nach der Geburt schlapp ist, muss schnell und beherzt gehandelt werden.“

Geübt wird bei solchen Simulationen an Puppen, die einem echten Neugeborenen ähneln und die entsprechende Reaktionen zeigen. Die Herzfrequenz sinkt, die Atmung ist unregelmäßig? Wie bei einem echten Fall muss sich das Team nun abstimmen, welche Maßnahmen von wem ergriffen werden.

Inhalte der Fortbildung waren unter anderen das Legen eines Tubus, die Beatmung eines Neugeborenen, die richtige Medikamentierung, das Legen von Infusionen und eines Nabelvenenkatheters, die Punktion von Gefäßen und die Kreislaufunterstützung. „Das sind alles Sachen, die wir nicht tagtäglich im Kreißsaal machen. Umso besser, dass sie dank der regelmäßigen Übungen im Team sitzen“, resümiert Hebamme Zerebecka.

Über Helios

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.