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Arthrose

Arthrose

Bei einer Arthrose liegt eine Schädigung des Gelenkknorpels vor, wodurch die Gelenke schneller als üblich verschließen. Doch was genau sind die Symptome und wie wird eine Arthrose in der HELIOS St. Elisabeth Klinik Hünfeld therapiert?

Der schleichende Gelenkverschleiß

Ausgangspunkt einer Arthrose ist ein Defekt der schützenden Gelenkknorpelschicht. Besonders häufig sind die die Fingermittelgelenke und Fingerendgelenke, das Daumensattelgelenk und das Handgelenk betroffen. Mediziner unterschieden zwischen zwei Formen der Arthrose:

  • Bei der primären Arthrose ist unbekannt, was die Ursache für den Knorpelschaden ist. Man vermutet jedoch, dass Veränderungen im Hormonhaushalt eine Rolle spielen. 
  • Die sekundäre Arthrose resultiert aus Stoffwechselstörungen, Gicht oder rheumatoider Arthritis. Auch Osteoporose sowie angeborene, unfall- oder verletzungsbedingte Fehlstellungen der Gelenke können dazu führen.

Steife Finger und Schmerzen bei Bewegung

Eine Arthrose entwickelt sich allmählich und bereitet anfangs meist keine Beschwerden. Erste Symptome können eine Steifheit und Schwellung der Finger sein, verbunden mit Problemen beim Faustschluss. Später kommen Bewegungsschmerzen bis hin zu Ruheschmerzen und Verlust der Fingerbeweglichkeit hinzu. Das jeweilige Gelenk kann außerdem gerötet beziehungsweise überwärmt sein.

Ausführliche Diagnostik

Zur genauen Diagnostik erkundigen sich unsere Handchirurgen zunächst, welche Beschwerden bei welchen Bewegungen auftreten. Außerdem ist von Interesse, ob Verwandte ebenfalls an Arthrose erkrankt sind, denn Arthrose kann familiär veranlagt sein. Im Anschluss daran untersuchen wir Ihre Hand- und Fingergelenke, eventuell kann auch eine Röntgenaufnahme erforderlich sein. Hier können unsere Spezialisten für Arthrose typische Gelenkveränderungen erkennen.

Symptome der Arthrose bekämpfen

Die Ursachen für Arthrose sind bis heute nicht hinreichend bekannt und können entsprechend auch nicht behandelt werden. Jedoch lassen sich die Symptome gut bekämpfen. Bei den ersten Anzeichen einer Arthrose empfehlen Mediziner, Überanstrengungen und Fehlbelastungen der Gelenke im Alltag, Beruf und beim Sport zu reduzieren. Auch eine Ernährungsumstellung - weg von einer fleischreichen, hin zu einer pflanzlichen Ernährung - kann Abhilfe schaffen.

Wann kommt eine Operation in Frage?

In akuten Schüben einer Arthrose können entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente die Beschwerden mildern. Auch eine operative Behandlung kommt in Frage, wenn die nicht-operativen Methoden bereits ausgereizt sind: Durch die gezielte Durchtrennung der schmerzleitenden Nervenfasern zu den betroffenen Gelenken können unsere Handchirurgen eine Schmerzreduktion erzielen. Auch die Versteifung des betroffenen Gelenks schafft Abhilfe, gemeinsam mit Ihnen entscheiden wir den jeweiligen Winkel der Beugestellung.

Ist das Daumensattelgelenk arthrotisch zerstört, können unsere Spezialisten bei einer Gelenkspiegelung (Arthroskopie) das Entzündungsgewebe entfernen und die Gelenkfläche glätten. Bei einem weit fortgeschrittenen Stadium empfehlen wir die sogenannte Resektions-Suspensionsplastik. Bei dieser Methode wird der große Vieleckknochen entfernt und in die so entstandene Lücke zwischen Kahnbein und erstem Mittelhandknochen ein Sehnenstreifen zur Stabilisierung eingeflochten. Dieser stammt aus der halbierten Daumenabspreizsehne. Gerne beraten wir Sie hierzu ausführlich und beantworten Ihre Fragen!

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Sprechzeiten Handchirurgie

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