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Die Schmerzen sind weg, endlich kann ich wieder lange Radtouren machen

Die Schmerzen sind weg, endlich kann ich wieder lange Radtouren machen

Krefeld

Hans-Peter Schmitz ist der zweite Patient am Ortho-Campus in Hüls, der ein künstliches Kniegelenk mit dem neuen roboter-assistierten OP-Verfahren erhält. Berührungsängste hatte er keine. Gut zwei Monate nach dem Eingriff ist er wieder schmerzfrei mobil.

Als Textilmaschinenkonstrukteur hat Hans-Peter Schmitz die halbe Welt bereist. Auch privat ist der heute 81-Jährige viel herumgekommen – gemeinsam mit seiner Frau Roswitha waren lange Radwanderurlaube seine Leidenschaft. 500 Kilometer in einer guten Woche waren keine Seltenheit, das Gepäck stets dabei. Als die Schmerzen im Knie ihn selbst am normalen Gehen hindern, entschließt er sich zur Operation am Ortho-Campus.

Er ist der zweite Patient überhaupt, der am Helios Cäcilien-Hospital Hüls von Chefarzt Prof. Clayton Kraft mit dem neuen System operiert wird. „Zwei Wochen vor meiner OP Ende April hat mich der Professor angerufen und gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, mit Unterstützung eines Roboters operiert zu werden. Ich habe ganz spontan zugesagt“, so Hans-Peter Schmitz. „Während meiner fünf Tage in der Klinik war zufällig ein Demo-Truck vor Ort, der das Verfahren vorgestellt hat. Mit Gehstützen bin ich runter und habe mir das System einmal angesehen.“ Für jemand technisch versierten wie Schmitz ist schnell klar: „Damit gibt der Chirurg nicht das Zepter aus der Hand, seine Behandlung wird dadurch nur noch präziser. Bei mir hat alles wunderbar geklappt. Ich habe weder Schmerzen, noch ein Fremdkörpergefühl mit dem neuen Kniegelenk“.

Der dreifache Großvater hält sich mit täglicher Gymnastik und wöchentlicher Kardio-Sportgruppe fit. „Diesen Samstag sind wir gemeinsam 25 Kilometer Rad gefahren. Das war gar kein Problem für mich. Ich hätte locker noch weiterfahren können“, resümiert der Krefelder. Die typischen Arthroseschmerzen waren mit der OP weg, wenige Wochen nach dem Eingriff braucht er gar keine Schmerzmittel mehr und bewegt sich flink und gelenkig, als wäre er zwanzig Jahre jünger.

„Der MAKO ermöglicht es uns Chirurgen, das neue Gelenk mit einer extrem hohen Präzision zu platzieren und die optimale Spannung der Bänder am Knie zu bestimmen. Erst wenn das Kniegelenk ausgerichtet und die Bandspannung darauf angepasst ist, setzen wir die Prothese ein. Insgesamt können wir so noch gewebeschonender und knochensparender vorgehen. Beides wirkt sich positiv auf die Regenerationszeit und die Haltbarkeit aus“, so Prof. Kraft über seinen neuen ‚Assistenten‘. „Uns bestätigen Erfahrungen wie die von Herrn Schmitz, dass auch ältere Patienten sich schnell von der OP erholen und Lebensqualität zurückgewinnen.“

Weitere Informationen zum Ortho-Campus

Pressekontakt:
Julia Dubois
Unternehmenskommunikation
Helios Klinikum Krefeld / Helios Cäcilien-Hospital Hüls
Telefon: (02151) 32 1681
E-Mail: julia.dubois@helios-gesundheit.de