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Das künstliche Hüftgelenk

Das künstliche Hüftgelenk

Wir wenden beim Gelenkersatz moderne und schonende Operationsverfahren ein. Die Implantation des Hüftgelenks führen wir am Ortho-Campus minimalinvasiv durch.

Besonders die Hüfte ist mit zunehmendem Alter von Verschleißerscheinungen betroffen. Übergewicht, einseitige Belastung oder mangelnde Bewegung können den Prozess noch begünstigen. Wenn alle konservativen, sprich gelenkerhaltenden, Therapien ausgeschöpft sind, kann ein Gelenkersatz Abhilfe schaffen.

Dank schonender Technik schneller auf die Beine

Wann immer möglich, setzen wir das Implantat minimalinvasiv ein, um die Muskelstränge und Weichteile, die das Hüftgelenk umgeben, nicht zu beschädigen. Dabei benötigen wir nur einen kleinen Hautschnitt und müssen keine Muskeln und Nerven durchtrennen. Der Blutverlust, der immer bei einer Operation auftritt, kann so geringgehalten werden. Außerdem bleibt die für das Laufen erforderliche Muskulatur intakt, was mit einer schnelleren Mobilisation und Genesung sowie einer verkürzten Reha-Zeit einhergeht.

Ein weiterer Vorteil ist die sogenannte Luxationssicherheit: Die neue Gelenkkugel wird von der unverletzten Muskulatur und dem intakten Gewebe fest in der Pfanne gehalten, eine Lockerung (Luxation) des Gelenks verhindert. So sind Patienten, die sich einer minimalinvasiven Implantation unterzogen haben, schneller wieder auf den Beinen und können früher auf Gehhilfen verzichten. Lesen Sie hier mehr zur AMIS-Methode

Individuelle Versorgungskonzepte für jeden Patienten

Welche Implantat-Typen für die Hüfte verwendet werden, ist vom Alter und weiteren individuellen Faktoren abhängig. Wir bieten sowohl eine zementfreie als auch die zementierte Verankerung an. Die unterschiedlichen Implantate ermöglichen es uns, die Hüfte wieder zu einer starken Belastungsfähigkeit – selbst im fortgeschrittenen Alter – zu bringen. Dazu wird jeder Eingriff im Vorfeld präzise geplant und auch die Medikamentengabe individuell angepasst, um die Operation möglichst kurz zu halten.

Sowohl eine Vollnarkose als auch eine für den Kreislauf schonende Rückenmarksnarkose sind möglich. Insgesamt dauert die OP etwa 60 Minuten. Unmittelbar im Anschluss, schon im Aufwachraum, beginnt die Mobilisation unter Anleitung der Physiotherapeuten, die während des ca. vier- bis fünftägigen poststationären Aufenthalts fortgesetzt wird. Ziel all dieser Maßnahmen ist eine schnelle Genesung und die Wiederherstellung der Mobilität.