Wenn´s juckt und tränt – So überstehen Sie die Pollenzeit
Pressemitteilung

Wenn´s juckt und tränt – So überstehen Sie die Pollenzeit

Hildesheim

Niesen, Fließschnupfen, Augenjucken: Für die meisten Menschen beginnt mit dem Frühling die schönste Zeit des Jahres, für Allergiker dagegen die Heuschnupfensaison. Allergieexperte Prof. Dr. Michael Tronnier gibt Tipps, wie man Abhilfe schaffen kann.

Niesen, Fließschnupfen, Augenjucken: Für die meisten Menschen beginnt mit dem Frühling die schönste Zeit des Jahres, für Allergiker dagegen die Heuschnupfensaison. Allergieexperte Prof. Dr. Michael Tronnier gibt Tipps, wie man Abhilfe schaffen kann.

 

Hildesheim, 19. Mai 2016 – Der Heuschnupfen ist die häufigste Allergie in den Industrieländern. Den Betroffenen machen Blütenstaubpollen von Bäumen, Gräsern und Kräutern in der Luft zu schaffen. Zurzeit fliegen besonders viele der Gräser-Pollen. Deshalb sind die Symptome für die Betroffenen in diesem Jahr noch stärker als im vergangenen Jahr: Niesattacken, Fließschnupfen und eine verstopfte Nase sowie juckende, brennende oder tränende Augen. Allergiker müssen noch bis August durchhalten, erst dann ist die Pollenzeit zu Ende. Aber was kann man tun, wenn man betroffen ist und wie lassen sich die Symptome lindern?

 

Werden die typischen Symptome für eine Allergie über eine gewisse Zeit festgestellt ohne das eine Linderung in Sicht ist,  sollte  man einen Allergologen aufsuchen. Gezielte Behandlung ist nicht nur wichtig, um die Beschwerden zu lindern, sondern auch, um Asthma und einer Ausweitung der Allergie auf andere Stoffe vorzubeugen. Das geht nur, wenn die Ursache abgeklärt ist. Dazu nimmt der Facharzt zuerst die Krankengeschichte des Patienten auf. Es werden die genauen Beschwerden und frühere Erkrankungen besprochen und geklärt, ob es bereits in der Familie Allergiker gibt. Dann erfolgen die körperliche Untersuchung und gegebenenfalls ein Hauttest zum Nachweis des auslösenden Allergens sowie der allergischen Reaktion. Zusätzlich kann das spezifische Immunglobulin E im Blut gemessen werden, welches vor allem bei der Abwehr von Allergien eine Rolle spielt.

 

Diagnose Allergie  - was jetzt?


Wird bei den spezifischen Tests eine Allergie festgestellt, gibt es drei Möglichkeiten: Man versucht, den Pollen aus dem Weg zu gehen, man nimmt Medikamente gegen die Überreaktion des Immunsystems oder man macht eine spezifische Immuntherapie. Diese ist die vielversprechendste Therapie. Die Immuntherapie ist eine Art Allergieimpfung, besser bekannt als Hyposensibilisierung. Sie erfolgt mit einer flüssigen Lösung, die unter die Haut gespritzt wird oder in Form von Tabletten, die sich unter der Zunge auflösen. Enthalten sind Extrakte mit den jeweils relevanten Allergenen. Außerdem gibt es Medikamente, die die Beschwerden lindern. So lassen sich bei nahezu 70 Prozent der Betroffenen anhaltend zufriedenstellende Erfolge erzielen.

 

Kann man was tun, damit erst gar keine Allergie entsteht?


„Allergien lassen sich schon im Kindesalter vorbeugen. Dafür sollte man vor allem den Nachwuchs nicht von jeglichen Keimen abschotten. Je mehr Kontakt Kinder schon früh mit unterschiedlichen Allergenen haben, desto geringer kann das Risiko sein, eine Allergie dagegen zu entwickeln. Das Immunsystem wird dadurch an viele Fremdstoffe in der Umwelt gewöhnt. Außerdem ist bekannt, dass Kinder, die ausschließlich auf dem Land auch mit Tierkontakt aufwachsen, seltener an Allergien leiden“, erzählt Prof. Dr. Michael Tronnier, Chefarzt der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am HELIOS Klinikum Hildesheim.

 

Um die Belastung der Pollen im Blick zu haben, können Allergiker den Pollenflugalarm nutzen, dafür gibt es viele Informationsseiten im Internet. Klar ist, dass jemand, der auf Wiesengräser allergisch reagiert, in der Pollenflugzeit bei hoher Pollenbelastung in der Luft besser auf Distanz zur Natur geht. Außerdem gibt es Maßnahmen, die zusätzlich ein wenig Abhilfe schaffen. Nachts sollten Allergiker vorsichtshalber die Fenster schließen, da die Pollenkonzentration in der Stadt normalerweise abends ihren Höhepunkt erreicht.  Zur Pollenflugzeit sollte man generell nur stoßweise lüften. Für die Fenster gibt es Schutzgitter, fürs Auto Filter, für Radfahrer zumindest eine Sportbrille.

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

 

Pressekontakt:
Mandy Sasse
Referentin Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon (05121) 894-1380,
Email mandy.sasse@helios-gesundheit.de