Tomy tanzt jetzt mit Titan
Pressemitteilung

Tomy tanzt jetzt mit Titan

Hildesheim

Handchirurgen des HELIOS Klinikum Hildesheim helfen Tomy Pavlovic von Tom2Rock mit Mittelhandknochenbruch schnell wieder fit zu werden für die Tanzfläche. Bereits nach sechs Wochen kann der Hildesheimer Breakdancer wieder seinem Beruf und seiner Leidenschaft nachgehen.

Handchirurgen des HELIOS Klinikum Hildesheim helfen Tomy Pavlovic von Tom2Rock mit Mittelhandknochenbruch schnell wieder fit zu werden für die Tanzfläche.  Bereits nach sechs Wochen kann der Hildesheimer Breakdancer wieder seinem Beruf und seiner Leidenschaft nachgehen.

 

Hildesheim, 28. April 2016 - Auf einer Veranstaltung vor Ostern in Nürnberg passierte es: Bei einer Show mit seiner Freundin Kim (22) und Bruder Rocky (22) bricht sich Tomy Pavlovic (31), Mitglied des Breakdanceduos „Tom2Rock“, den Mittelhandknochen. Die Röntgenbilder bringen es ans Tageslicht: ein glatter Bruch, der schnell behandelt werden muss. Dafür wendete sich der Hildesheimer an die Handexperten des HELIOS Klinikum Hildesheim. In einer Operation setzt Nikolaus Unbehaun , leitender Oberarzt der Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie am HELIOS Klinikum Hildesheim, seinem Patienten eine Titanplatte ein, um dem Mittelhandknochen zu stabilisieren. Durch die Entscheidung für diese OP-Methode und anschließende Mobilisierung direkt nach der Operation durch die Physiotherapie kann der Breakdancer bereits sechs Wochen nach dem Unfall schon wieder auftreten.
„Mein erster Gedanke den ich hatte als es passiert ist, war, jetzt muss mein Bruder alle Tanzkurse alleine übernehmen und ich falle sehr lange Zeit aus. Es gibt nichts Schlimmeres für mich, als nicht tanzen zu können. Deshalb bin ich sehr froh, dass mich Herr Unbehaun und mein Physiotherapeut Stefan Dall so schnell wieder fit gemacht haben. Ich hätte nicht gedacht, dass ich nach so kurzer Zeit wieder auftreten kann. Umso mehr freue ich mich auf den vollgepackten Monat Mai“, berichtet Breakdancer Tomy Pavlovic.


In der OP hat der Handchirurg mit Hilfe der sogenannten Osteosynthese den gebrochenen Mittelhandknochen am Ringfinger der rechten Hand mit einer sechslöchrigen Titanplatte fixiert. Diese Platte ist flexibel und lässt sich der Form des Knochens perfekt anpassen. So werden die beiden Knochenfragmente verbunden, gestützt und die Funktion wird schnell wieder hergestellt. In den meisten Fällen wird die Metallplatte etwa ein Jahr nach dem Einsatz wieder entfernt. Der erneute operative Eingriff zur Metallentfernung ist von Fall zu Fall abzuwägen. Die Platte kann auch in der Hand verbleiben ohne, dass es dem Patienten nachteilig ist.


„Herr Pavlovic ist ein besonderer Patient, da er durch seine berufliche Tätigkeit als Tänzer auf seine Hände entscheidend angewiesen ist. Deshalb haben wir uns für die OP und den Einsatz der Titanplatte entschieden. Der Vorteil dieser Methode ist, dass so keine Sehnen verkleben und die Gelenke nicht steif werden. Die Hand ist dadurch nach der Knochenheilung genauso belastbar wie vor dem Bruch“, erzählt der behandelnde Arzt Nikolaus Unbehaun. „Herr Pavlovic hat die gesamte Behandlung über sehr gut mitgearbeitet. Ich bin beeindruckt von der Körperkontrolle meines Patienten, da merkt man das jahrelange Tanztraining“, sagt Unbehaun.


Fünf Wochen ist der Unfall jetzt her. Inzwischen brennt Breakdancer Tomy Pavlovic für den nächsten Auftritt Anfang Mai. Sein Arzt nickt wohlwollend: „Er sollte schon noch etwas auf seine Hand achten, aber dafür ist er Profi genug und auch sehr verantwortungsbewusst was seine Gesundheit angeht. Ich habe da keinerlei Bedenken“, so Unbehaun.


Mit Sicherheit in besten Händen


Im Handtraumazentrum am HELIOS Klinikum Hildesheim werden alle Patienten mit Verletzungen und Tumoren im sichtbaren Bereich des Körpers und Defekten an der Körperoberfläche auf höchstem Niveau versorgt. Ein wichtiger Schwerpunkt des Zentrums ist die Chirurgie der Hand. Jedes Jahr werden rund 2.000 operative Eingriffe durchgeführt, davon 45 Prozent ambulant.

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 111 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 17
Präventionszentren und 15 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten und beschäftigt rund 70.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.


Pressekontakt:
Mandy Sasse
Referentin für Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon: (05121) 894-1380
E-Mail: mandy.sasse@helios-gesundheit.de