Mit dem Rauchen aufhören: Ein guter Vorsatz, der sich lohnt
Pressemitteilung

Mit dem Rauchen aufhören: Ein guter Vorsatz, der sich lohnt

Hildesheim

Wer vier Wochen Nichtrauchen durchhält, hat gute Chancen auf eine dauerhafte Abstinenz, erklärt Lungenexperte Dr. Andreas Pfeiffer vom HELIOS Klinikum Hildesheim.

Wer vier Wochen Nichtrauchen durchhält, hat gute Chancen auf eine dauerhafte Abstinenz, erklärt Lungenexperte Dr. Andreas Pfeiffer vom HELIOS Klinikum Hildesheim.

 

Hildesheim, 26. Mai 2016 – Schon mal Geldbündel im Wert von rund 20.000 Euro einfach so ins Lagerfeuer geschmissen? Wer in den vergangenen zehn Jahren rund 20 Zigaretten am Tag geraucht hat, hat einen etwa vergleichbaren Wert einfach so in die Luft gepustet. Grund genug sich zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai ein Datum zum Aufhören zu setzen. Schließlich hat das Rauchen zweifelsfrei gesundheitliche Auswirkungen: Wer raucht, verbrennt nicht nur Geld, sondern auch Lebenszeit und Lebensqualität.

 

Der erste Monat ist der schwerste


„Die Zigarette ist wie eine Pille Glück. Ohne sie fehlt etwas Elementares, dabei trügt der Schein. Der Raucher lebt mit Zigarette nicht besser, fühlt sich ohne sie aber schlechter“, erklärt Lungenexperte Dr. Andreas Pfeiffer, Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie am HELIOS Klinikum Hildesheim. Ursache dafür ist das Nikotin als der entscheidende Botenstoff im zentralen Nervensystem. Doch der Weg in ein nikotinfreies Leben kann einfacher sein, als gedacht. Denn: Wer vier Wochen Abstinenz erfolgreich durchhält, hat gute Chancen, sein Laster ein für alle Mal hinter sich zu lassen. Dabei muss der Impuls mit dem Rauchen aufzuhören, von der Person selber kommen, sonst ist die Chance zum Durchhalten nur sehr gering. Mit Nikotinersatz, dem Willen den Rauchzwang zu beenden und der Unterstützung aus dem Umfeld gelingt es, erfolgreich Ex-Raucher zu werden. Und sollte man doch mal rückfällig werden, so ist das lange noch kein Grund, wieder ganz mit dem Rauchen anzufangen. „Einen Rückfall sollte man einfach als einmaligen Ausrutscher betrachten und ansonsten konsequent bleiben“, erklärt Dr. Pfeiffer.

 

Langjähriges Rauchen hat Konsequenzen


Je länger man raucht, desto höher ist das Risiko an einer chronischen Bronchitis zu erkranken. Ihre häufigsten Symptome sind Husten, vermehrte Schleimproduktion, Atemnot und ständige Müdigkeit. In Fachkreisen chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) genannt, gehört sie zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Laut Prognose der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden die Erkrankungen sogar weiter zunehmen. Das Tückische: Die Krankheit ist nicht heilbar, verläuft schleichend und die Schäden in der Lunge sind unwiderruflich.

 

„Durch den Tabakrauch werden die Flimmerhärchen der Schleimhaut in den Bronchien gelähmt. Sie übernehmen normalerweise eine reinigende Funktion und transportieren die Schadstoffe, die über die Atemwege aufgenommen werden, ab“, erläutert Lungenexperte Pfeiffer. „Nach dem Rauchen sind die Bronchien allen Reizen und Umweltverschmutzungen ausgesetzt. Um sie trotzdem zu schützen, bildet der Körper vermehrt Schleim. Jedoch kann auch dieser von den Flimmerhärchen nicht abtransportiert werden, sodass ein Hustenreiz ausgelöst wird, der bekannte Raucherhusten.“ Das Einatmen des Zigarettenqualms bewirkt außerdem eine reizbedingte Engstellung der Bronchien. Durch diese Verengung bekommen Betroffene nicht mehr genügend sauerstoffreiche Luft, sie werden immer weniger leistungsfähig. „Bei ersten Anzeichen einer solchen Einschränkung oder hartnäckigem Husten, sollte man einen Arzt aufsuchen und den Griff zu Zigarette unterlassen“, rät Dr. Andreas Pfeiffer.

 


Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

 

Pressekontakt:
Mandy Sasse
Referentin Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon (05121) 894-1380,
Email mandy.sasse@helios-gesundheit.de