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Das Normale außergewöhnlich gut machen
Pressemitteilung

Das Normale außergewöhnlich gut machen

Hildesheim

Dr. Stefan Schmidt ist seit Jahresbeginn neuer Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin am Helios Klinikum. Seine Zeit in Hildesheim begann er quasi mit der Corona-Krise. Aber Extreme liegen dem 39-jährigen.

Hildesheim, 20. Juli 2020 – Seit dem 1. Januar 2020 ist Dr. Stefan Schmidt (39) neuer Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Helios Klinikum Hildesheim. Der Facharzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Notfallmedizin kam aus dem Universitätsklinikum Jena und ist spezialisiert auf Kardioanästhesie sowie OP-Management. Kurz nach seinem Start in Hildesheim begann die Corona-Krise. Als Chefarzt der Intensivmedizin war er von Anfang an involviert und musste jeden Tag aufs Neue gemeinsam mit seinem Team Konzepte entwickeln, um Covid-Patienten zu versorgen, die intensivmedizinisch betreut werden mussten. Dabei war es immer sein Anspruch, zwei große Ziele unter einen Hut zu bringen: höchste Qualität und Mitarbeiterzufriedenheit.

„Ich habe im Anschluss an mein Medizinstudium in Göttingen und Birmingham an der Yale University in den USA gearbeitet und geforscht. Dort habe ich gesehen, auf welchem Niveau man Medizin betreiben kann, wenn Geld keine Rolle spielt. Diese Qualität ist seitdem mein Anspruch“, erzählt der gebürtige Lüneburger Stefan Schmidt. „Auch wenn ich weiß, dass diese Qualität realistisch gesehen unter normalen Umständen nicht zu erreichen ist, ist es dennoch mein dauerhaftes Ziel, Anspruch und Wirklichkeit in meiner täglichen Arbeit so nah wie möglich zusammenzubringen.“ Schmidt studierte Humanmedizin an der Georg-August-Universität Göttingen und der University of Birmingham in England. Zuletzt war er Oberarzt in der Anästhesie des Universitätsklinikums Jena.   

In der Anästhesie und Intensivmedizin gilt: Weniger ist oft mehr.

Der neue Chefarzt stellt den Patienten in den Mittelpunkt seiner Arbeit: „Ich bin davon überzeugt, dass man in der Intensivmedizin nicht alles machen sollte, nur weil es medizinisch möglich ist. Vielmehr sollte die Frage sein: Nutzt es dem Patienten wirklich? Gemeinsam mit Patient und Angehörigen wägen wir ab, wie viel Risiko und mögliche Einschränkungen akzeptabel sind.“ Die Anästhesie im Klinikum möchte Schmidt weiter optimieren und mit vernünftigem Augenmaß vorantreiben: „Anästhesie ist extrem sicher und unterliegt vielen Sicherheitschecks. Niemand in Deutschland braucht Angst vor einer Narkose zu haben. Dieser Bereich ist technisch und medizinisch schon nah am Optimum. Hier geht es vielmehr darum, die normalen Dinge außergewöhnlich gut zu machen. Das ist mein Anspruch und ich sehe hier in Hildesheim viel Potenzial dafür.“

Erfolgsgeheimnis in Corona-Zeiten: Jeden Tag alles hinterfragen!

Gerade in der Corona-Hochphase war Stefan Schmidt als Führungskraft gefragt. Gemeinsam mit seinem Oberarzt und Sektionsleiter Operative Intensivmedizin, Dr. Arthur Studzinski, war er Mitglied der Corona Task-Force des Helios Klinikums. Beide definierten Prozesse mit und waren an wichtigen Entscheidungen für die ganze Klinik beteiligt. Einen entscheidenden Erfolgsfaktor seiner Abteilung hebt Schmidt hervor: „Wir haben jeden Tag alles in Frage gestellt, was wir vorher gemacht haben. Haben überprüft, ob es der aktuellen Situation noch angemessen ist oder ob wir Dinge ändern müssen. So haben wir uns immer flexibel an die Entwicklungen angepasst. Und der Erfolg gibt uns recht. Wir hätten zu jeder Zeit noch mehr Covid-Patienten intensivmedizinisch versorgen können. Das war aber nur möglich, weil das ganze Team gut mitgezogen hat.“ Dabei wurden weder Kosten noch Mühen gescheut. So hat die Intensivmedizin des Klinikums bereits sehr früh Patienten auf eigene Kosten auf Covid-19 getestet. Zudem wurden Ärzte, die aufgrund abgesagter OPs zeitliche Kapazitäten hatten, im Simulationszentrum des Helios Klinikums intensivmedizinisch geschult und auf einen möglichen Einsatz vorbereitet.

Auch privat mag der verheiratete Vater einer 2-jährigen Tochter Herausforderungen. Vor der Geburt seines Kindes hat er Extrem-Touren durch Regenwald und Dschungel gemacht sowie eine Survival-Tour ohne Nahrung und Wasser durch die Wüste. Heute sind es eher Wanderungen durch den Harz, dann aber zumindest mit schwerem Gepäck und ordentlich Tempo. Grundsätzlich mag es Stefan Schmidt extrem und anspruchsvoll: „Wenn Sie mir einen Wettbewerb im ‚Gedichte-rückwärts-vortragen‘ vorschlagen, bin ich sofort dabei!“

  

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Marc Pingel

Referent Unternehmenskommunikation und Marketing
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