Ausgezeichnet bei Gelenkoperationen
Pressemitteilung

Ausgezeichnet bei Gelenkoperationen

Hildesheim

Klinik für Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie am HELIOS Klinikum Hildesheim als EndoProthetikZentrum (EPZ) der Maximalversorgung anerkannt.

Klinik für Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie am HELIOS Klinikum Hildesheim als EndoProthetikZentrum (EPZ) der Maximalversorgung anerkannt.


Hildesheim, 9. Februar 2016 – Gelenkerkrankungen in höchster Qualität behandeln, dieser Anspruch wurde jetzt belohnt: Die Klinik für Unfall-chirurgie und orthopädische Chirurgie des HELIOS Klinikum Hildesheim ist als EndoProthetikZentrum (EPZ) der Maximalversorgung anerkannt worden. Das begehrte endoCert-Zertifikat wird nur an Kliniken überreicht, die über lange Zeit ein Höchstmaß an Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung auf dem Gebiet der Endoprothetik nachweisen können. Das Prüfsiegel der höchsten Stufe tragen in ganz Niedersachsen nur neun Kliniken.


„Die Anerkennung als EndoProthetikZentrum beweist, dass wir unseren Patienten mit Gelenkerkrankungen rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr die beste Qualität bieten und sie jederzeit in guten Händen sind“, sagt Sascha Kucera, Klinikgeschäftsführer am HELIOS Klinikum Hildesheim. „Diese Auszeichnung signalisiert unseren Patienten ein Höchstmaß an Verlässlichkeit und Kompetenz auf dem Gebiet der Endoprothetik und sichert Ihnen eine bestmögliche Behandlung.“


Um als EndoProthetikZentrum anerkannt zu werden, müssen an einem Klinikum jährlich mindestens 100 Prothesen eingesetzt werden. „Wir versorgen jedes Jahr zwischen 700 und 800 Patienten mit neuen künstlichen Gelenken. Das zeigt, dass wir beim Einsatz von künstlichen Gelenken absolut versiert sind und auf langjährige Erfahrungen zurückgreifen können. Wir erfüllen die Vorgaben also deutlich“, sagt Prof. Wippermann. Die Zahl der Eingriffe ist für die Erfahrung der Chirurgen wichtig, da die Implantation von Endoprothesen oft komplex ist. Ein weiterer Vorteil für die Patienten ist: Sie haben im HELIOS Klinikum Hildesheim alle Fachabteilungen unter einen Dach, die die Behandlung ergänzen.


Patienten werden genauestens geschult


Zu den Leistungen der Orthopädie und Unfallchirurgie im HELIOS Klinikum Hildesheim gehören die Implantation von Hüft- und Knieprothesen zum Beispiel bei Patienten mit Arthrosen, Fehlstellungen des Gelenks und Verletzungen, die Folge von Unfällen sind. „Alle Patienten werden von uns umfassend über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und die Operation aufgeklärt. Dafür bieten wir jeden Mittwoch eine mehrstündige Patientenschulung an. In dieser Schulung erklären Fachärzte den Patienten genau, was bei einer Operation passiert und auf was sie nach der OP achten müssen“, sagt Prof. Dr. Burkhard Wippermann, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie am HELIOS Klinikum Hildesheim.


Bessere Vergleichbarkeit: Operationen in eigener Datenbank erfasst


Mit der Zertifizierung ist die Klinik jetzt Mitglied des Endoprothesenregisters Deutschland. Dieses sammelt bundesweit alle relevanten Daten zur Endoprothetik von Hüft- und Kniegelenken. Mit Hilfe des Registers können Probleme bei künstlichen Gelenken schnell erkannt werden. Den Patienten wird so mehr Sicherheit und bessere Qualität geboten. Bereits seit 1992 erfasst die Klinik für Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie die Behandlungsergebnisse aller Patienten in einer eigenen Datenbank. So kann sie inzwischen auf Erfahrungen mit über 10.000 Hüftprothesen und 5.000 Knieprothesen zurückblicken. Mit Hilfe der Datenbank können die Experten beurteilen, wie lange die implantierten Prothesen halten und wie die Patienten mit der Prothese zufrieden sind. So lässt sich für zukünftige Patienten vorhersagen, welche Prothese für welchen Patienten das geeignete Implantat ist. Auch mögliche Komplikationen bei einer Operation werden in der Datenbank erfasst. So lässt sich bei erneutem Auftreten schneller handeln.


„Für das Zertifikat haben sich zwei unabhängige Prüfer am HELIOS Klinikum Hildesheim zwei Tage lang sämtliche Abläufe sowie die Qualität der Eingriffe genau angeschaut. Durch die unabhängige Prüfung stehen die Patientensicherheit und das optimale Operationsergebnis immer im Fokus“, erzählt Dr. Dietmar Rohlfing, Oberarzt in der Klinik und Qualitätsbeauftragter des EPZ, der zusammen mit dem Qualitätsmanagement im Haus die Überprüfung vorbereitet hat. Um den hohen Standard dauerhaft zu gewährleisten, wird sie alle zwölf Monate wiederholt.


Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 111 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 50 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, zwölf Präven-tionszentren und 15 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.


HELIOS versorgt jährlich rund 4,5 Millionen Patienten, davon 1,2 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten und beschäftigt rund 68.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2014 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,2 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.


Pressekontakt:
Mandy Sasse
Referentin Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon (05121) 894-1380, Email mandy.sasse@helios-gesundheit.de