Computertomographie (CT)

Schnell und präzise

Schnell und präzise

Die Computertomographie (CT) wird auch Schichtröntgen genannt. Mit dieser Methode sind faszinierende, überlagerungsfreie Blicke in das Innere des Körpers in Sekundenschnelle möglich und liefert hochaufgelöste Bilder. Die moderne Schnittbildgebung ist für die Diagnosefindung und Therapiekontrolle unerlässlich.

Die mithilfe eines ultraschnellen Computertomographen erzeugten Bilder unterscheiden sich grundlegend vom herkömmlichen Röntgenverfahren. Zwar werden auch bei einer CT-Untersuchung Röntgenstrahlen genutzt, allerdings kreist in diesem Fall die Röntgenröhre, inklusive der Aufnahmeeinheit, um Sie als Patient. So werden viele dünne hochauflösende Schnittbilder der Körperbereiche erzeugt, die zu einem dreidimensionalen Bild zusammengefügt werden. Auch kleinste Veränderungen an Herz, Lunge, Gehirn oder anderen Organen können wir so abbilden. Einen sehr hohen Stellenwert hat die CT daher bei der Untersuchung von Patienten mit schweren Unfällen, bei Schlaganfallpatienten und bei der Beurteilung der Ausdehnung und Schwere einer Tumorerkrankung.

Für die Behandlung stehen uns ein hochmoderner 64-Zeilen und ein 16-Zeilen Computertomograph zur Verfügung. Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der Mehrzeilen-Computertomographie (CT) zur Untersuchung des gesamten Körpers.

Durch immer raffiniertere Softwareprogramme können heutzutage auch Organe untersucht und beurteilt werden, die sich bislang der nicht invasiven Bildgebung entzogen haben. Dazu gehören beispielsweise die Untersuchung des Dickdarmes auf Polypen und Tumoren (CT-Kolonographie) sowie die Untersuchung der Herzkranzgefäße ohne Katheter (CT-Koronarangiographie). Für diese beiden Verfahren arbeiten wir eng mit den Kollegen der Gastroenterologie und Kardiologie zusammen.

Unsere Spezialverfahren

  • CT-Koronarangiographien, Cardio-CT (Herz-CT)
  • CT-Angiographien (CT der Gefäße)
  • CT-Arthrographien (CT der Gelenke nach Kontrastmittel-Injektion in das Gelenk)
  • CT-Myelographien (CT der Wirbelsäule und des Spinalkanals)
  • CT-Kolonographien (virtuelle Koloskopie)
  • CT-Perfusion des Gehirns (Schlaganfalldiagnostik)

Kontrastmittel helfen kleinste Strukturen darzustellen

Bei der Computertomografie handelt es sich um eine der aussagekräftigsten Untersuchungen der Radiologie. Für Patienten ist die kurze Untersuchungszeit von nur wenigen Minuten ein großer Vorteil. Um die unterschiedlichen Gewebe besser darzustellen, verabreichen wir – wenn notwendig – ein Kontrastmittel. Dieses wird über eine Vene am Arm oder bei Bauchraumuntersuchungen zum Teil zusätzlich als Trinkflüssigkeit gegeben.

Vor einer CT mit Kontrastmittelinjektion in die Venen sollten folgende Blutwerte vorliegen:

  • Kreatinin (reflektiert die Funktion der Nieren)
  • TSH basal (Schilddrüsenwert)

Diese Werte erfahren Sie nach einer Blutentnahme von Ihrem Hausarzt und werden in einem Aufklärungsgespräch vor der Untersuchung von einem Arzt oder einer Ärztin in unserem Institut abgefragt. Bitte bringen Sie diese beiden Werte mit, wenn Sie zu uns für eine CT-Untersuchung mit Kontrastmittel kommen.

Wir klären Sie auf

Vor der Computertomographie bespricht ein Mitarbeiter unserer radiologischen Abteilung die anstehende Untersuchung und eine eventuelle Kontrastmittelgabe ausführlich mit Ihnen. Nach der Untersuchung erklärt Ihnen Ihr Arzt die erhobenen Befunde umfassend und verständlich.