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Pneumologie

Lungenerkrankungen – Diagnose und Therapie

Lungenerkrankungen – Diagnose und Therapie

Unser erfahrenes Team der Pneumologie steht Ihnen bei allen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen rund um die Lunge zur Seite. Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der modernen Pneumologie an.

Entzündliche Lungen- und Atemwegserkrankungen

Erkrankungen der Lungen und Atemwege liegt zumeist eine Entzündung zugrunde.
Diese können akut oder chronisch auftreten. Die bekanntesten sind die Bronchitis und die Lungenentzündung. Mit Hilfe modernen Behandlungsmethoden lassen sich diese gut lindern.

Bei einer Lungenentzündung handelt es sich um eine akute oder chronische Entzündung des Lungengewebes. Sie wird meist durch eine Infektion mit Bakterien, Viren oder Pilzen verursacht, selten auch toxisch durch die Inhalation giftiger Stoffe. Typische Symptome für eine Lungenentzündung sind Husten, Fieber und eine Verschlechterung des Allgemeinzustands, häufig verbunden mit Atemnot und schnellem Puls. Auch Schüttelfrost kann auftreten. Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 500.000 Menschen an einer Lungenentzündung – der sogenannten Pneumonie. Dank unserer modernen Behandlungsmethoden ist die Lungenentzündung meist nach zwei bis drei Wochen überstanden.

Atemwegserkrankungen können sehr unterschiedliche Ursachen haben, daher unterscheiden sich auch ihre Therapien voneinander. Bei akuten Erkrankungen stehen uns symptomatische Behandlungsmethoden wie Medikamente zur Fiebersenkung und Schmerzlinderung zur Verfügung. Schleimlösende und hustenreizstillende Mittel können die Genesung ebenfalls unterstützen. Gegebenenfalls kann auch die Einnahme eines Antibiotikums wirkungsvoll sein. Bei chronischen Atemwegserkrankungen kommen medikamentöse sowie nicht-medikamentöse Behandlungen zum Einsatz. Zu den Medikamenten gehören vor allem Substanzen, die die Atemwege erweitern (Bronchodilatatoren) und somit zur Verbesserung der gestörten Atemfunktion beitragen.

Unser Ärzteteam betreut betroffene Patienten umfassend und wählt, abhängig vom Krankheitserreger, eine geeignete Therapie.

COPD und Lungenemphysem

In Deutschland leiden rund sieben Millionen Menschen unter der chronisch entzündlichen Atemwegserkrankung COPD. Wir helfen Ihnen, die Symptome zu lindern.

Hinter der Abkürzung COPD verbirgt sich die "Chronic Obstructive Pulmonary Disease" - eine chronische Lungenerkrankung, bei der die Bronchien entzündet und verengt sind. Vor allem Raucher sind betroffen. Als Symptome lassen sich bei Patienten Husten, Atemnot und Auswurf beobachten. Die Atemwegserkrankung ist nicht heilbar, ihr Fortschreiten kann aber gebremst und die Symptome erheblich gelindert werden. Durch verschiedene Therapieformen wie Medikamente oder auch Reha-Maßnahmen können wir den Gesundheitszustand und die Lebensqualität der Patienten erheblich verbessern.

Bei COPD-Patienten werden durch die chronische Entzündung Lungenbläschen zerstört - aus vielen Millionen Bläschen werden wenige große funktionslose Blasen. Die Folge: Eine Überblähung der Lunge. Betroffene Patienten müssen eine sehr hohe Atemarbeit leisten, was zu Atemnot und Erschöpfung führt. Durch die Verkleinerung des Lungenvolumens können wir eine Lungenüberblähung verringern und somit eine deutlich spürbare Linderung der Atemnot sowie eine messbare Verbesserung der Lungenfunktion bewirken. Bei einer endoskopischen Lungenvolumenreduktion (ELVR) werden sogenannte Bronchusventile in die Atemwege der überblähten Bereiche eingesetzt. Diese Ventile verschließen sich beim Einatmen, um sich beim Ausatmen wieder zu öffnen. So kann keine neue Luft in die überblähten Bereiche einströmen und die verbrauchte Luft entweicht langsam.

Tuberkulose

Die Tuberkulose ist eine meldepflichtige bakterielle Infektionskrankheit, die in der Regel die Lunge befällt. In Deutschland tritt sie jedoch relativ selten auf (fünf bis sechs Erkrankte/100.000 Einwohner).

Unser erfahrenes Team ist auf die Behandlung von Tuberkuloseinfektionen spezialisiert. Dafür stehen in unserer Lungenklinik circa 20 Patientenbetten zur Verfügung. Eine Tuberkulose lässt sich heutzutage gut mit Medikamenten behandeln. Für eine Therapie nehmen wir den Patienten zunächst stationär in unserer Lungenklinik auf. Unter konsequenter Behandlung und Medikamenteneinnahme sind die Betroffenen nur in der Anfangsphase ihrer Erkrankung ansteckend – während dieser Zeit befinden sie sich in Quarantäne. Nach der Isolations- folgt die Stabilisierungsphase: Wie lange diese dauert, ist von der Schwere der Erkrankung abhängig. In dieser Zeit haben unsere Patienten unter anderem die Möglichkeit, sich in einem separaten Bereich unseres Klinikgeländes mit Pavillon und eigener Terrasse zu erholen. Nachdem sich der Zustand verbessert und die Keimzahl verringert hat, erfolgt die weitere Behandlung ambulant. Wann eine Entlassung stattfindet und wie die weitere ambulante Behandlung aussieht, entscheiden wir bei jedem Patienten individuell und in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt.

Tuberkulose-Erreger werden durch Husten, Sprechen und Niesen freigesetzt und können so in die Atemwege von bisher gesunden Personen gelangen. Die Ansteckung erfolgt somit über eine Tröpfchen-Infektion.

  • Lang andauernder Husten (länger als drei Wochen)
  • Leistungsschwäche
  • Eingeschränktes Allgemeinbefinden
  • Gewichtsabnahme
  • Nachtschweiß
  • Leichtes Fieber
  • Müdigkeit