Behandlung von Tumoren der Kopf-Halsregion

Behandlung von Tumoren der Kopf-Halsregion

Das Zusammenspiel von Kopf und Hals ermöglicht es uns, zu essen, zu trinken, zu schlucken und zu sprechen. Sind diese von Tumoren betroffen, ist schnelles Handeln gefragt. Durch besonders schonende Verfahren möchten wir diese wichtigen Funktionen des Kopf-Halsbereiches erhalten.

Unter dem Begriff Kopf-Hals-Tumoren werden verschiedene Krebsarten zusammengefasst, die im Kopf-Halsbereich auftreten. Dazu zählen Tumoren des Kehlkopfes (Larynxkarzinom), des Rachens (Pharynxkarzinom), der Mundhöhle (Mundhöhlenkarzinom), der Nase und Nebenhöhle sowie des äußeren Halses. Dabei ist der Kehlkopf am häufigsten betroffen.

Prof. Dr. med. Burkard Schwab

Chefarzt Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Prof. Dr. med. Burkard Schwab

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Unserer modern ausgestatteten Klinik stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, um gut- und bösartige Tumoren zu entfernen. Unser oberstes Ziel ist es dabei, die Funktion der Stimme und des Schluckens zu erhalten.

Je nachdem, wo der Tumor sitzt, verursacht er unterschiedliche Symptome: Dies können Schwellungen im Bereich der Mundschleimhaut sein, aber auch Heiserkeit bis hin zu Schluckbeschwerden, unklaren Halsschmerzen oder einem Fremdkörpergefühl im Hals. Zur genauen Diagnostik stehen uns verschiedene Verfahren zur Verfügung. Dazu gehören die Endoskopie, Ultraschalluntersuchung sowie die Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT).

In unserer Klinik behandeln wir Tumoren mit möglichst schonenden Verfahren. Unsere erfahrenen Ärzte wenden dabei Techniken an, die nach Möglichkeit Stimmbildung und Schluckfunktion erhalten. Wichtigster Baustein der Therapie ist es, den Tumor komplett zu entfernen. Bei dem operativen Eingriff werden befallene Lymphknoten im Halsbereich, soweit möglich, ebenfalls entfernt. Dafür stehen uns verschiedene moderne Operationsmethoden zur Verfügung. Wenn möglich, wenden wir schonende minimalinvasive Techniken an. Mit Hilfe eines CO2-Lasers können kleinste Strukturen präzise entfernt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass kleinere Blutgefäße im gleichen Schritt verdampft werden, sodass es nur zu geringen Blutungen kommt. 

Auch das Erscheinungsbild unserer Patienten ist uns dabei wichtig: Mit Hilfe der Laserchirurgie können wir größere Hautschnitte häufig vermeiden und mit Hilfe moderner mikrochirurgischer Verfahren geben wir den betroffenen Bereichen durch Transplantate wieder ein ästhetisches Erscheinungsbild. Nach der Operation schließt sich häufig eine individuell auf den Patienten abgestimmte Strahlentherapie an.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Bei uns profitieren Sie von der engen Zusammenarbeit unserer Experten für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Strahlentherapie und Onkologie (Krebsspezialisten). Gemeinsam mit einem geschulten Team aus Ärzten, Pflegekräften, Psychoonkologen, Ernährungsberatern und dem Sozialdienst stehen wir Ihnen während ihres gesamten Aufenthalts zur Seite.