RegisterSA THÜ

Multizentrischer Aufbau eines klinischen Suizid-Registers, Netzwerk zur Suizidprävention in Thüringen (NeST).

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Das Netzwerk zur Suizidprävention in Thüringen (NeST) dient einer engeren Vernetzung der an der Betreuung und Behandlung suizidgefährdeter Personen, ihrer Angehörigen sowie Hinterbliebener beteiligten Institutionen in Thüringen. Die Kooperationspartner sind dabei das Universitätsklinikum Jena, die Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“ in Saalfeld, das Asklepios-Fachklinikum Stadtroda und die Helios Fachkliniken Hildburghausen. Die Ziele der angestrebten Zusammenarbeit bestehen einerseits in der Implementierung einer Reihe von suizidpräventiven Maßnahmen und der Schaffung niedrigschwelliger gemeindepsychiatrischer Hilfsangebote für Suizidgefährdete und deren Angehörige. Die wissenschaftliche Fragestellung von NeST besteht darin, inwieweit sich suizidales Verhalten durch die Entwicklung der präventiven und supportiven Maßnahmen verringern lässt. Zur Beantwortung dieser Frage soll in den vier Regionen ein Prä-post-Vergleich der Jahre 2018/2019 bzw. 2020/2021 durchgeführt werden. Durch die Erhebung katamnestischer Daten sollen die Effekte der durchgeführten präventiven Maßnahmen auch nach deren Auslaufen erfasst werden.

Laufzeit: 1/2018–12/2022

Reg.-Nr HCRI (Helios Center for Research and Innovation):
HRC 043391

Projektleitung:
PD Gerd Wagner, Universitätskliniken Jena

Projektverantwortlicher am Standort:

Dr. Ulrich Kastner

Ärztlicher Direktor
Dr. Ulrich Kastner

E-Mail

Telefon

03685 776-200