Staatlich anerkannte Weiterbildung zur Fachkraft für Pflege in der Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DKG)

Die Helios Fachkliniken Hildburghausen freuen sich über Ihr Interesse an der Weiterbildung zur staatlich anerkannten Fachkraft für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie!

Die Anforderungen in der Betreuung und Pflege psychisch kranker Menschen sind vielfältig und komplex. Die pflegerische Tätigkeit in den Bereichen Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie erfordert ein hohes Maß an persönlichen, sozialen und fachlichen Kompetenzen. Aus diesem Grund liegt in der von den Helios Fachkliniken Hildburghausen angebotenen Weiterbildung der Fokus auf einer Erweiterung und Vertiefung der Handlungskompetenz psychiatrisch Pflegender.

Die Inhalte der Fachweiterbildung sind auf die Pflegepraxis bezogen. Dabei wird auf aktuelle Methoden und Erkenntnisse Bezug genommen, die eine fachlich fundierte Pflege und deren Weiterentwicklung unterstützen sollen.

Das didaktische Konzept der Weiterbildung fußt auf den Erkenntnissen der Erwachsenenbildung, der konstruktivistischen Didaktik und auf einer systemischen Sichtweise. Bei der Erarbeitung der Weiterbildungsinhalte in einem ausgewogenen methodischen Mix aus Einzel- und Gruppenarbeit, Diskussionen, Vorträgen, Praxisaufgaben uvm. wird auf das individuelle Erfahrungswissen der Teilnehmer Bezug genommen, um einen hohen Transfer des in der Weiterbildung Erlernten in die eigene Pflegepraxis zu ermöglichen.

Wir würden uns freuen, Sie zu unserer Fachweiterbildung begrüßen zu dürfen.

Alle Informationen zur Weiterbildung erhalten Sie hier:

Die pflegerische Tätigkeit in den Bereichen Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie erfordert ein hohes Maß an persönlichen, sozialen und fachlichen Kompetenzen der Pflegenden. Die nach den DKG-Empfehlungen konzipierte und zertifizierte Weiterbildung zur Fachkraft für Pflege in der Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie orientiert sich am anerkannten Stand pflegewissenschaftlicher, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse. Sie vermittelt Pflegekräften vertiefte fachliche, personale und methodische Kompetenzen zur eigenverantwortlichen Pflege von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Der Fokus der Weiterbildung liegt auf einer Erweiterung und Vertiefung der psychiatrischen Pflegekompetenz.Die pflegerische Tätigkeit in den Bereichen Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie erfordert ein hohes Maß an persönlichen, sozialen und fachlichen Kompetenzen der Pflegenden. Die nach den DKG-Empfehlungen konzipierte und zertifizierte Weiterbildung zur Fachkraft für Pflege in der Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie orientiert sich am anerkannten Stand pflegewissenschaftlicher, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse. Sie vermittelt Pflegekräften vertiefte fachliche, personale und methodische Kompetenzen zur eigenverantwortlichen Pflege von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Der Fokus der Weiterbildung liegt auf einer Erweiterung und Vertiefung der psychiatrischen Pflegekompetenz.

Erfolgreiche Absolvent*innen der Fachweiterbildung…

… verfügen über umfassende fachliche, personale, soziale und methodische Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten;

… sind in der Lage, umfassende fachliche Aufgaben- und Problemstellungen zu planen, zu bearbeiten und auszuarbeiten;

… sind fähig, pflegerische Prozesse eigenverantwortlich zu steuern, Komplexität zu erfassen und Veränderungen zu bewältigen.

Vorausgesetzt wird

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung in den Bereichen Gesundheits- und Krankenpflege oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder Altenpflege
  • sowie eine mindestens zweijährige Berufspraxis mit Erfahrungen psychiatrischer Krankheitsbilder

Die Weiterbildung wird berufsbegleitend über zwei Jahre in modularisierter Form durchgeführt. Das didaktische Konzept der Weiterbildung fußt auf den Erkenntnissen der Erwachsenenbildung, der konstruktivistischen Didaktik und auf einer systemischen Sichtweise. Die Weiterbildungsinhalte werden mit den Teilnehmenden in einem ausgewogenen methodischen Mix erarbeitet:

  • Vorträge
  • Einzelarbeit
  • Gruppenarbeit
  • Diskussion
  • Projektarbeit
  • Fallarbeit
  • themenzentriertes Selbststudium
  • Exkursion

Hierbei wird auf das individuelle Erfahrungswissen der Weiterbildungs-teilnehmenden Bezug genommen, um einen hohen Transfer des in der Weiterbildung Erlernten in die eigene Pflegepraxis zu ermöglichen.

Der theoretische Unterricht umfasst 720 Unterrichtseinheiten (UE) à 45 Minuten, davon 200 UE Basis- und 520 UE Fachmodule. Die Basismodule müssen innerhalb des ersten Weiterbildungsjahres abgeschlossen werden.

Modulart

Modultitel

Moduleinheit

UE

Basismodul

Berufliche Grundlagen anwenden

Ethisch denken und handeln

 

 36

Theoriegeleitet pflegen

 

32

Modelle von Gesundheit und Krankheit in die Pflege einbeziehen

 

32

Ökonomisch handeln im Gesundheitswesen

 

16

Basismodul

Entwicklungen initiieren und gestalten

Lernen

 

36

Anleitungsprozesse planen und gestalten

 

16

QM – Arbeitsabläufe in komplexen Situationen gestalten

 

16

In Projekten arbeiten

 

16

Fachmodul

Psychiatrisch pflegen im Netzwerk unterschiedlicher Versorgungsstrukturen

Nach ausgewählten Theorien, Modellen und Konzepten der psychiatrischen und psychosomatischen Pflege handeln

 

40

Psychiatrische Netzwerke nutzen und mit weiterführenden Versorgungsstrukturen verknüpfen

 

40

Im Casemanagement Fallverantwortung übernehmen

 

40

Fachmodul

 

Kommunikation und Interaktion professionell gestalten

Professionell kommunizieren

 

24

Techniken der Gesprächsführung beherrschen

 

24

Konflikte und schwierige Situationen deeskalierend handhaben

 

32

Patienten und deren Bezugspersonen beraten

 

16

Moderationen und Präsentationen gestalten

 

8

Fachmodul

Sich selbst und Andere erfahren

In psychiatrischen Teams zusammenarbeiten

 

48

Pflegerisches Handeln reflektieren

 

56

Gruppenprozesse wahrnehmen und steuern

 

24

Fachmodul

Professionell handeln in komplexen Pflegesituationen in der Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Psychiatrische und psychosomatische Phänomene im pflegerischen Handeln erfassen

 

56

Pflegen und intervenieren in psychiatrischen und psychosomatischen Krisensituationen

24

Im Behandlungssetting der Forensischen Psychiatrie professionell pflegen

 

24

Pflegen und erziehen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

 

16

Gerontopsychiatrisch erkrankte Patienten professionell pflegen

 

16

Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen professionell pflegen

 

 

16

Im Behandlungssetting Psychosomatik und Psychotherapie professionell pflegen

16

 

Der praktische Teil umfasst 1800 Stunden à 60 Minuten in vorgegebenen Einsatzgebieten der Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (Einrichtungen des Verbundes):

  • Allgemeine Psychiatrie
  • Psychosomatik/Psychotherapie
  • Abhängigkeitserkrankungen
  • Gerontopsychiatrie
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Tagesklinische und/oder psychiatrisch-ambulante Institutionen
  • Komplementäre Dienste und/oder psychosoziale Einrichtungen

Die Pflichteinsätze werden unter fachkundiger Anleitung absolviert und durch Lernziele und Praktikumsaufgaben unterstützt.

 

Folgende Leistungsnachweise sind im Rahmen der Weiterbildung zu erbringen:

  • Modulprüfungen: Jedes Modul wird mit einer benoteten mündlichen oder schriftlichen Prüfung abgeschlossen. Die Prüfungsanforderungen richten sich nach den Inhalten der Lehrveranstaltungen und den zu erreichenden Handlungskompetenzen.
  • Praktische Leistungsnachweise: Es werden drei Leistungsnachweise erhoben, protokolliert und benotet.
  • Abschlussprüfung: Die Weiterbildung schließt mit einer benoteten praktischen und mündlichen Prüfung ab.

Die Weiterbildung gilt dann als erfolgreich absolviert, wenn sie mit mind. Note 4,4 abgeschlossen wurde. Die Gesamtnote der Fachweiterbildung setzt sich zusammen aus dem Durchschnitt der Modulprüfungsnoten, der durchschnittlichen Note der praktischen Leistungsnachweise, der Note der praktischen und der Note der mündlichen Abschlussprüfung.

Die Weiterbildungsteilnehmenden erhalten nach bestandener Prüfung ein Zeugnis.

 

Anrechnungsmöglichkeiten

Eine Anrechnung von Leistungen, die Weiterbildungsteilnehmende im Rahmen anderer Weiterbildungen erbracht haben, ist auf Antrag grundsätzlich möglich.

Eine Anrechnungsüberprüfung durch die Leitung der Weiterbildung und DKG kann erfolgen für

  • Moduleinheiten, die die im Rahmen anderer pflegerischer DKG-Weiterbildungen absolviert wurden,
  • Module, die im Rahmen anderer pflegerischer DKG-Weiterbildungen abgeschlossen wurden,
  • erfolgreich absolvierte Anteile aus anderen Qualifikationen (nicht älter als drei Jahre)

Zudem können nach Prüfung durch die Weiterbildungsleitung und die DKG insgesamt 100 Stunden aus den Basismodulen auf die Weiterbildung „Praxisanleitung“ angerechnet werden. Folgende Moduleinheiten ergeben 100 Stunden, die anrechenbar sind:

 

Moduleinheit

Modul

UE

Lernen

Entwicklungen initiieren und gestalten

 

26

Anleitungsprozesse planen und gestalten

Berufliche Grundlagen anwenden

 

16

Theoriegeleitet pflegen

Entwicklungen initiieren und gestalten

 

32

QM – Arbeitsabläufe in komplexen Situationen gestalten

Entwicklungen initiieren und gestalten

 

16

 

Die Gesamtkosten für die Weiterbildung betragen 4.500 Euro. Die jährlichen Kosten in Höhe von 2.250 Euro werden per Vorkasse bis spätestens vier Wochen vor Weiterbildungsbeginn bzw. vor Beginn des zweiten Weiterbildungsjahres von den Teilnehmenden bezahlt.

Eventuell anfallende Übernachtungskosten sind von den Teilnehmer*innen selbst zu tragen. Es stehen Übernachtungsangebote auf dem Klinikgelände (Ansprechpartner: Herr Fischer, Telefon: 03685 776-807) sowie Pensionen und Hotels in Hildburghausen und Umgebung unter www.hildburghausen.de zur Verfügung.

Die Anmeldung zur Fachweiterbildung erfolgt per E-Mail bei der fachlichen Leitung der Weiterbildung mittels Anmeldeformular und folgender Dokumente:

  • Tabellarischer Lebenslauf mit Foto und Angaben über den bisherigen Bildungsweg und die ausgeübte Berufstätigkeit, 
  • Zeugnis der Berufsausbildung,
  • Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 oder 2 des Krankenpflegegesetzes (für Teilnehmende aus dem Bereich der Altenpflege gilt § 1 des Altenpflegegesetzes),
  • Nachweis über mind. zweijährige Berufserfahrung im Fachgebiet Psychiatrie, Psychosomatik, Psychotherapie,
  • Motivationsschreiben mit Angaben zu Gründen der Teilnahme an der Fachweiterbildung.

Die Auswahl der Teilnehmer*innen obliegt der Leitung der Fachweiterbildung. Im Auswahlverfahren berücksichtigt werden ausschließlich Interessierte, die die Anmeldeunterlagen vollständig eingereicht haben. Zwei Wochen nach Eingang der vollständigen Unterlagen erhalten die Teilnehmer*innen eine schriftliche Anmeldebestätigung von der Leitung der Fachweiterbildung.

Flyer und Anmeldebogen

Flyer Fachweiterbildung

Kurz und kompakt - alle wichtigen Infos auf einen Blick:

Anmeldeformular

Über diesen Link gelangen Sie zum Anmeldeformular.

Modulzeiten 2020-2022

Für eine optimale Terminplanung: Alle Moduleinheiten auf einen Blick.

Internat / Übernachtungsangebote

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Kontakt und weitere Informationen

Bei Fragen und für weitere Informationen steht Ihnen die Leitung der Fachweiterbildung gern zur Verfügung.

Kirsten Heier

Fachliche Leitung - Fachweiterbildung Pflege
Kirsten Heier

E-Mail

Telefon

03685 776-763

Kristin Schubert

Pädagogische Leitung - Fachweiterbildung Pflege
Kristin Schubert

E-Mail

Telefon

03685 776-764