Mit Rücken- und Gegenwinden zum Hubschraubersonderflugplatz

Mit Rücken- und Gegenwinden zum Hubschraubersonderflugplatz

Hildburghausen

Die Helios Fachkliniken Hildburghausen haben im Jahr 2018 gemeinsam mit dem REGIOMED Klinikum Hildburghausen das Projekt „Hubschraubersonderflugplatz Hildburghausen“ gestartet. Bisher ist kein ausgewiesener Landeplatz mit Hindernisfreiheit in Hildburghausen vorhanden. Die Hubschrauber konnten im Notfall auf Ausweichflächen landen. Bei schlechten Sichtverhältnissen sowie in der Nacht wurden die beiden Kliniken allerdings kaum angeflogen, was ein Risiko für die schnelle Verlegung und Versorgung schwer verletzter oder erkrankter Patient:innen darstellt.

Von der Idee bis zum Baustart mit Spatenstich sind nun vier Jahre vergangen mit vielen Rücken- und Gegenwinden. Nicht nur die Corona-Pandemie hat einen Verzug des Baustartes verursacht, sondern auch die Kostenmehrungen für Baumaterialien. Umso mehr freut sich Dr. Franka Köditz, Klinikgeschäftsführerin der Helios Fachkliniken Hildburghausen, zusammen mit dem Co-Bauherrn Michael Musick, Geschäftsführer der Südthüringer Regiomed Kliniken, dass der Bau nun starten kann.

Zusammen mit Julius Csernalabics, Projektleiter, Jürgen Freytag, Luftfahrtsachverständiger, Sabine Baum, Architektin und Ralf-Uwe Wolf, Bauleiter, haben sie den symbolischen Spatenstich am 20. April 2022 vorgenommen.

Der erste Hubschrauber soll schon im September landen können – sofern keine unerwarteten Bauverzögerungen auftreten. Die Kosten in Höhe von 921.000 Euro werden mit 841.000 Euro Fördermittel vom Thüringer Sozialministerium und je 40.000 Euro Eigenmittel der beiden Kliniken getragen.

Sandra Rützel

Referentin Unternehmenskommunikation und Organisation
Sandra Rützel

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