Besuchsverbot!

Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen und im Interesse der Sicherheit für unsere Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besteht in unserer Klinik ein Besuchsverbot!

 

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Achtsamkeitstherapie

Seit den 1970er Jahren beschäftigen sich Therapieforscher mit dem Thema Mindfulness bzw. Achtsamkeit und deren Anwendung im klinischen Setting. Dazu gehören u. a. die Arbeitsgruppen von Jon Kabat-Zinn (MBSR bzw. Mindfulness Based Stress Reduction), John Teasdeale (MBCT bzw. Mindfulness-based Cognitive Therapy), Steven Hayes (ACT bzw. Acceptance and Commitment Therapy) und Marsha Linehan (DBT bzw. Dialectic Behavioral Therapy).

Achtsamkeit lässt sich als besondere Form der Aufmerksamkeitslenkung beschreiben. Die Aufmerksamkeit wird absichtsvoll und nicht-wertend auf das bewusste Erleben des aktuellen Augenblicks gerichtet. Dadurch wird erfahrbar, wie etwas ist, ohne vorschnelle Kategorisierung bzgl. der Erlebnisqualität. Achtsamer Umgang mit sich und der Umwelt bedeutet keine kalte, distanzierte sondern eine liebevolle, gütige Perspektive einzunehmen. Wenn uns unsere gegenwärtigen Erfahrungen bewusstwerden und wir uns ihnen aufmerksam zuwenden, Offenheit gegenüber Neuem, Aufmerksamkeit für Veränderungen, Empfindsamkeit für den jeweiligen Kontext und Bewusstheit für das Vorhandensein unterschiedlicher Blickwinkel entwickeln, orientieren wir uns zur Gegenwart. Selbst beim Grübeln über Vergangenes und Künftiges können wir gewahr werden, was wir tun. Dieser Schritt ins Jetzt ist für viele unserer Patientinnen und Patienten unabdingbare Bedingung zur Entwicklung von Handlungsfähigkeit und Selbstwirksamkeitserleben.

Um Achtsamkeit als Alltagskompetenz zu etablieren und zu stärken, finden entsprechende Trainings im Gruppen- und Einzelsetting statt. Dabei unterscheiden wir zwischen Übungen zur Achtsamkeit und Strategien zur Entspannung.