Besuchsverbot!

Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen und im Interesse der Sicherheit für unsere Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besteht in unserer Klinik ein Besuchsverbot!

 

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Von "A" wie Aufnahme bis "Z" wie Zimmer

Hier erfahren Sie weitere Informationen von der Aufnahme und über die Freizeitmöglichkeiten in unserem Haus.

Neben allgemeinen persönlichen Dingen des Lebens wie Wechselwäsche und Hygieneartikel, benötigen die Kinder und Jugendlichen, Sportsachen, Wechselschuhe, Hausschuhe ihre Schulmaterialien wie Federmappe, Schreibblöcke, Hefter und aktuelle Bücher. An amtlichen Dokumenten sind Chipkarte, U-Heft und Zeugnisse der Heimatschule und eventuell vorhandene medizinische Befunde oder Gutachten am Aufnahmetag mitzubringen. Ein Lieblingskuscheltier erleichtert unseren kleineren Patienten oft die vorübergehende Trennung. Der Pflege- und Erziehungsdienst ist gern bereit, weitere aufkommende Fragen telefonisch im Vorfeld zu beantworten.  

Die Stationen verfügen über kinderfreundliche Zwei- und Dreibettzimmer. Die Belegung der Zimmer wird individuell geplant und erfolgt geschlechtergetrennt sowie altersspezifisch und berücksichtigt die jeweilige psychische Störung. Zur Förderung der sozialen Gemeinschaft und des Zusammenlebens befindet sich in der zentralen Mitte der jeweiligen Station ein großer Tagesraum, in welchem auch die Mahlzeiten gemeinsam mit den Mitarbeitern eingenommen werden. Zusätzlich bieten weitere Gruppenräume die Möglichkeit des Rückzugs und der Beschäftigung. Die Therapien finden im Gebäude statt. In der Nähe unseres Hauses befindet sich die Klinikschule.  

Der Pflege- und Erziehungsdienst (PED) setzt sich aus verschiedenen Berufsgruppen zusammen, die durch den Schichtdienst eine kontinuierliche Betreuung aller Kinder und Jugendlichen gewährleisten. Durch das Konzept der Bezugspflege hat ihr Kind jederzeit einen direkten Ansprechpartner für besondere Belange. In den Nachmittagsstunden findet die Betreuung und Freizeitgestaltung der Kinder und Jugendlichen in Kleinstgruppen statt, die an die individuellen Bedürfnisse der Patienten und nach passenden Gruppenkonstellationen vom PED angepasst werden.  

Um die Konzentration auf die Therapie und das gemeinschaftliche Zusammenleben zu ermöglichen, sind Handys, Tablets oder Laptops in der Kinder- und Jugendpsychiatrie nicht erlaubt. Anrufe und Telefonate mit Angehörigen sind dagegen für die jungen Patienten von besonderer Wichtigkeit und werden gerne über das Patiententelefon zu den geregelten Telefonzeiten durch das Personal vermittelt. Am Mittwoch und am Sonntag sind Besuchszeiten für die Angehörigen eingeplant. Als fester therapeutischer Baustein dient die Belastungserprobung an den Wochenenden und Feiertagen.  In der Regel werden die Kinder und Jugendlichen dazu nach dem zweiten Wochenende in das heimische Umfeld beurlaubt. Die in der Klinik bleibenden Patienten, werden an diesen Tagen durch den PED auf einer der beiden Stationen (K1 oder K2) zusammen betreut.  

Der PED bietet zahlreiche Freizeitaktivitäten und Beschäftigungen an. Inmitten hoher Bäume ist die Parkanlage der Klinik eine verkehrsberuhigte Zone,  in der die Kinder gerne und sicher spielen können. Ein eigener Spielplatz, ein Sportplatz, Tischtennisplatten, Minigolf oder ein Picknick im Garten ermöglichen zusätzlichen Freiluftspaß. Auf der Station werden Aktivitäten wie gemeinsames Backen, Gesellschaftsspiele, Malen, Basteln, Lego, etc. vom PED gelenkt und dabei die soziale Integration gefördert. Zu den Ferienzeiten begeistern Highlights wie beispielsweise Schwimmbad, Bubble-Fußball, Besuch im Wildgehege, Kino oder ein Besuch bei der Polizei und Feuerwehr die Kinder. Außerhalb der Therapiezeiten ist bei vorausgesetzter Genehmigung der Sorgeberechtigten Ausgang möglich, alleine oder in Gruppe, in den Park oder das Stadtgebiet Hildburghausen.      

Wir achten generell auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes, beispielsweise was das Rauchen und den Konsum von alkoholischen Getränken angeht. Wir distanzieren uns auch vom Tragen drogen-, alkohol- und gewaltverherrlichender Kleidung. Der Umgang mit Sexualität ist zum Schutz der Kinder und Jugendlichen sowie der Mitarbeiter durch einen schriftlichen Verhaltenskodex geregelt.