Maskenscanner erweitern Sicherheitskonzept

Maskenscanner erweitern Sicherheitskonzept

Sangerhausen

In Anbetracht der steigenden Zahlen der Corona-Neuinfektionen in Deutschland und im Landkreis Mansfeld-Südharz erweitern die Helios Kliniken Sangerhausen, Hettstedt und Lutherstadt Eisleben ihr Sicherheitskonzept: In den Eingangsbereichen aller drei Helios Kliniken wurden Maskenscanner installiert.

Das richtige Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS) verringert das Übertragungsrisiko einer möglichen Corona-Infektion auf andere Personen. Gleichzeitig reduziert das Tragen einer Maske oft den unbewussten Kontakt der Hände an den Schleimhäuten und senkt so das Risiko einer Schmierinfektion. Seit dem Frühjahr gilt deshalb in den Helios Kliniken Mansfeld-Südharz eine generelle Maskenpflicht.

Um das Bewusstsein für das ordnungsgemäße Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zu stärken und als Ergänzung zu dem seit Juli bestehenden Helios Sicherheitskonzept sind nun im Eingangsbereich der Kliniken Maskenscanner installiert worden

Mario Schulter, Klinikgeschäftsführer

Ein Maskenscanner besteht aus einem Tablet, das auf einem massiven Metallfuß montiert ist. Personen, die die Klinik betreten dürfen, werden von den Geräten visuell auf einem Bildschirm und per Audiosignal aufmerksam gemacht, ob der Mund-Nasen-Schutz richtig getragen wird. Bei korrekter Nutzung erscheint „Danke. Für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes“. Sollte eine Person keinen MNS tragen, ertönt „Stopp, Eintritt nur mit Maske“. Der Datenschutz ist hierbei selbstverständlich gewährleistet. Die vom Maskenscanner erfassten Bilder und Daten sowie das Ergebnis des Scans werden nicht gespeichert. Die Funktionalität der Geräte ist auf das reine Erkennen einer MNS-Maske und auf das audiovisuelle Feedback beschränkt.

In den vergangenen Monaten hatten die Helios Kliniken weitere Maßnahmen zum Schutz der Patientinnen und Patienten sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem umfangreichen Sicherheitskonzept aufgestellt. Dazu gehören ein umfangreiches Hygienekonzept, die Testung aller Patienten auf Sars-CoV-2 bei der stationären Neuaufnahme sowie eine ausführliche Vorabanamnese. Außerdem wurde in den Kliniken ein Farbkonzept zur Unterscheidung von Normal- und Isolierbereichen eingeführt.

„Dieses umfassende Sicherheitskonzept ist essentiell, da in den Kliniken Patientinnen und Patienten mit diversen Erkrankungen behandelt werden. Der höchstmögliche Schutz dieser vor einer Ansteckung mit dem Virus hat oberste Priorität“, sagt Mario Schulter.

Weiterhin strenge Besuchseinschränkungen

Vor diesem Hintergrund halten die Helios Kliniken Mansfeld-Südharz weiterhin an ihren strengen Besuchseinschränkungen fest. „Wir bitten alle Patienten und Angehörigen um Verständnis für diese Maßnahmen in Hinblick auf die weiter steigenden Infektionszahlen“, sagt Mario Schulter. Besuche sind weiterhin nur in dringlichen einzelnen Ausnahmen (zum Beispiel medizinische, soziale Gründe, bei Palliativpatienten oder in der Geburtshilfe) und nur nach vorherigem telefonischen Kontakt mit den entsprechenden Stationen möglich. Die Entscheidung, ob ein Besuch möglich ist, obliegt dem medizinischen Personal.