Derzeit keine Patientenbesuche möglich!

In unserer Klinik gilt aktuell ein Besuchsverbot. Mehr Informationen und weiteren Regelungen finden Sie hier.

Leistungen

Krebserkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane

Krebserkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane

Eine Krebserkrankung trifft Patienten mitunter völlig unvorbereitet. In dieser besonderen Lebenssituation sind wir für Sie da – beraten, behandeln und begleiten.

Wir behandeln in unserer Klinik unter anderem

  • Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)
  • Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)
  • Gebärmutterschleimhautkrebs (Endometriumkarzinom)
  • Krebs der Schamlippen (Vulvakarzinom) und der Scheide (Vaginalkarzinom)

Die Behandlung

Die Behandlung ist jeweils abhängig von Art und Ausmaß des Tumors, vom individuellen Gesundheitszustand der Patientin und davon, ob Tochtergeschwulste (Metastasen) vorhanden sind. Im Rahmen unserer Tumorkonferenz stimmen wir die Behandlung der Patientin  mit den anderen Fachabteilungen der Klinik ab. Gemeinsam stellen wir einen individuellen Therapieplan zusammen.

Liegen nach der Operation bestimmte Risikofaktoren wie ein Befall von Lymphknoten vor, wird manchmal zusätzlich eine Kombination aus Bestrahlung und Chemotherapie empfohlen, um die Heilungsraten noch zu verbessern.  

Hat sich am Gebärmutterhals eine Krebserkrankung entwickelt, raten wir in aller Regel zu einer Operation. Im frühen Tumorstadium und bei bestehendem Kinderwunsch versuchen wir, die Gebärmutter und die Eierstöcke zu erhalten. Bei abgeschlossener Familienplanung und im fortgeschrittenen Stadium empfehlen wir die Gebärmutterentfernung. Je nach Tumorgröße/Tumorstadium wird die Operation ausgedehnt und auch das Gewebe neben der Gebärmutter, die Lymphknoten im Becken und entlang der großen Bauchgefäße entfernt.  

Liegen nach der Operation bestimmte Risikofaktoren wie ein Befall von Lymphknoten vor, wird manchmal zusätzlich eine Kombination aus Bestrahlung und Chemotherapie empfohlen, um die Heilungsraten noch zu verbessern.  

Von einer Krebserkrankung der Gebärmutterschleimhaut sind überwiegend Frauen in oder nach den Wechseljahren betroffen. Nur in selteneren Fällen betrifft es auch Frauen unter 40 Jahren. Bei der Behandlung steht, bis auf wenige Ausnahmen, die Operation im Vordergrund. Abhängig vom Ausbreitungsgrad des Tumors entfernen wir über einen Bauchschnitt oder minimalinvasiv die Gebärmutter, die Eierstöcke, die Lymphknoten aus dem Becken und entlang der großen Bauchgefäße sowie alle sichtbaren Tumoren. In ausgewählten Fällen kann auch eine Bauchspiegelung kombiniert mit einem Vorgehen über die Scheide zur Anwendung kommen.  

In vielen Fällen kommt nach der Operation noch die Bestrahlung zum Einsatz. Finden wir Tochtergeschwülste, wird in aller Regel eine Chemotherapie oder Hormonbehandlung eingeleitet.

Von Eierstockkrebs sind in der Regel Frauen ab dem 40. Lebensjahr betroffen. Das Erkrankungsrisiko steigt mit dem Alter an. Da das Ovarialkarzinom lange Zeit kaum Beschwerden verursacht, wird es häufig erst in fortgeschrittenen Stadien erkannt. Bei der Behandlung steht die Operation im Zentrum. Dabei wird der Tumor und in der Regel auch die Eierstöcke, Eileiter und die Gebärmutter sowie gegebenenfalls weitere betroffene Organe und Lymphknoten entfernt. Je weniger Reste der bösartigen Erkrankung nach der Operation im Körper verbleiben, umso besser sind die Heilungschancen. Meist handelt es sich um aufwändige, längere Operationen, die wir vorab sorgfältig planen.  

Nach der Operation ist in den allermeisten Fällen eine zusätzliche Behandlung notwendig: die Chemotherapie. Diese soll gewährleisten, dass auch kleinste verbliebene Reste, die eventuell noch nicht sichtbar sind, zerstört werden. Nach der Chemotherapie folgt die ambulante Nachsorge, in der Regel durch niedergelassene Frauenärzte.

Von einer Krebserkrankung an den Schamlippen und der Scheide sind überwiegend Frauen ab dem 50. Lebensjahr betroffen. In beiden Fällen wird der Tumor operativ entfernt. Das Ausmaß der Operation hängt von Größe und Art des Tumors aus. Nach Möglichkeit entfernen wir nur den unmittelbar betroffenen Teil mit einem Sicherheitsrand sowie die lokalen Lymphknoten. Gelegentlich ergänzt eine Bestrahlung und/oder Chemotherapie die Operation.

Bösartige Veränderungen an der Brust

Auch im Bereich der Brust können Krebserkrankungen auftreten. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.