Derzeit keine Patientenbesuche möglich!

Angesichts der steigenden Zahlen bestätigter SARS-CoV-2-Infektionen in der Bevölkerung hat sich die Klinikleitung der Helios Klinik Herzberg/Osterode entschieden, vorsorglich ein Besuchsverbot in der Klinik zu erlassen. Das Besuchsverbot gilt ab dem 2. November. Mehr Infos zum Besuchsverbot und weiteren Regelungen finden Sie hier.

Halsschlagader

Schlaganfall verhindern – Verengung der Halsschlagader behandeln

Die Halsschlagader sorgt dafür, dass das Gehirn ausreichend mit Blut versorgt wird. Eine verengte Halsschlagader kann Ursache für einen Schlaganfall sein. Um diesem effektiv vorzubeugen, sollten Sie Verengungen der Halsschlagader behandeln lassen.

Diagnostik

Eine Halsschlagaderverengung  kann vorbeugend oder wenn erste Anzeichen auftreten erfolgreich behandelt werden. Schon mithilfe einer einfachen Ultraschalluntersuchung (Duplex-Sonographie) können wir erkennen, ob eine Verengung vorliegt. Die Diagnostik können wir, falls erforderlich, durch weitere Untersuchungen wie CT und MRT ergänzen.

Behandlung

Ist die Verengung eindeutig diagnostiziert, besprechen wir mit Ihnen die weitere Therapie. Um den gesunden Blutfluss wiederherzustellen, stehen uns zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

Bei der konventionellen Operation, die in Vollnarkose durchgeführt wird, wird die verengte Schlagader über einen Hautschnitt am Hals freigelegt. Anschließend werden die Ablagerungen entweder ausgeschält oder durch Umstülpen der Gefäßwände entfernt.  Beide Techniken führen zu ähnlichen Langzeiterfolgen und sind bei unseren erfahrenen Operateuren vergleichsweise risikoarm.

Über eine Leistenarterie wird ein Katheter bis in die betroffene Halsschlagader vorgeführt. Über diesen Katheter wird die Verengung mittels eines Ballons geweitet und mit einer Gefäßstütze stabilisiert.

Alles im Blick

In unserer Klinik führen wir diese Eingriffe unter Neuromonitoring durch. Das bedeutet, dass die Gehirnaktivität des Patienten während der Operation überwacht wird. So können wir mögliche Beeinträchtigungen der Hirnleistung während des Eingriffs erkennen und schnell reagieren, falls nötig.