Derzeit keine Patientenbesuche möglich!

In unserer Klinik gilt aktuell ein Besuchsverbot. Mehr Informationen und weiteren Regelungen finden Sie hier.

Patientenwissen

Ultraschalluntersuchungen in der Gastroenterologie

Ultraschalluntersuchungen in der Gastroenterologie

Eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) ermöglicht eine schnelle Darstellung von Organen und Gewebe, die ohne Schmerzen und Strahlung auskommt. Ärzte können den Ultraschall sowohl von außen – durch die Bauchdecke – als auch von innen anwenden. Auch gezielte Punktionen von Organen sind unter Ultraschallkontrolle möglich.

Beim Ultraschall (Sonographie) werden die Bauchorgane und das Gewebe auf mittels Ultraschallwellen auf einem Monitor dargestellt. Der Arzt setzt dabei den Schallkopf des Ultraschallgerätes auf die Haut über dem Organ/den Organen auf.  

Eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes mit Kontrastmittel (Kontrastmittelsonographie) wird durchgeführt, um die Blutversorgung von Organen zu untersuchen. Während der Ultraschalluntersuchung spritzen wir ein spezielles, gut verträgliches Ultraschallkontrastmittel in die Vene des Patienten ein. Das Kontrastmittel macht den Blutfluss in den Organgefäßen und damit die Blutversorgung des Gewebes im Ultraschall sichtbar.  

In unseren Sprechzeiten klärt Ihr behandelnder Arzt mit Ihnen, ob Sie nüchtern zur Untersuchung kommen müssen und was Sie bei der Einnahme Ihrer Medikamente beachten sollten. Nach der Untersuchung sollten Sie mindestens eine Stunde nichts essen und trinken.  

Die Endoskopische Ultraschalluntersuchung (Endosonographie, EUS) ist eine Kombination aus Spiegelung und Ultraschalluntersuchung. Der Ultraschall findet hier von innen statt: An der Spitze des Endoskopes befindet sich eine kleine Ultraschallsonde. Die Kamera des Endoskops zeigt die sichtbare Oberfläche des Organinneren. Die Ultraschallsonde gibt dem Arzt zudem Aufschluss über den Zustand der Organwände und der umliegenden Organe. Abhängig vom jeweiligen Gerätetyp können während der Spiegelung Gewebeproben entnommen werden. Bei bestimmten Fragestellungen kann es auch sinnvoll sein, ein Kontrastmittel zu verabreichen. Ärzte erhalten bei der Untersuchung eine bessere Bildqualität als bei einer Sonographie von außen und können auch Organe untersuchen, die mit dem normalen Ultraschall nur schwer zugänglich sind.