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Informieren Sie sich über Aktuelles aus der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt.

Das wichtigste zum Corona-Virus zusammengefasst
Auf einen Blick:

Das wichtigste zum Corona-Virus zusammengefasst

Helmstedt

Ruhe bewahren – denn ein Corona- Verdacht ist noch kein Notfall. Es gilt: Wenn Sie schwere grippeähnliche Symptome aufweisen und eine stationäre Krankenhausbehandlung benötigen, setzen Sie sich bitte vor Betreten unserer Einrichtung mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung.

 

Was ist Corona?

Corona-Viren können bei Menschen zu unterschiedlichen Atemwegserkrankungen führen – von einer leichten Erkältung bis hin zu schweren Erkrankungen, wie SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome). Aufgrund der nahen Verwandtschaft zu SARS wurde das neue Corona-Virus Sars-CoV-2 genannt. Die durch das Virus ausgelöste Erkrankung trägt hingegen den Namen COVID-19.

An COVID-19 Erkrankte zeigen typische Symptome eines Atemwegsinfektes. Dazu gehören Fieber, trockener Husten, Schwindel und Muskelschmerzen. Zudem können Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Bauchschmerzen und Durchfall auftreten.

 

Die Unterschiede zwischen der COVID-19 Erkrankung und der Grippe haben wir hier für Sie ausführlich zusammengestellt.

 

Die Ansteckung mit dem Corona-Virus passiert über Tröpfcheninfektion, also über Husten oder Niesen, nicht über andere Körpersekrete, etwa den Stuhlgang. Der Unterschied zur Influenza (Grippe) ist durch zwei Dinge gekennzeichnet: Zum einen die Inkubationszeit, die bei der Influenza ein bis zwei Tage beträgt, beim Corona-Virus 2 bis 14 Tage. Zudem fehlt bei einer Corona-Infektion der Schnupfen, da der Erreger eher die unteren Atemwege betrifft. Jeder Infizierte gibt es im Durchschnitt an zwei bis drei Personen weiter, das ist mehr als SARS. Asymptomatische Personen können das Virus übertragen. Übertragungen peripartal – von der Mutter auf das ungeborene Kind – scheint es nach derzeitigem Stand nicht zu geben.

Sie sind infiziert?

  • Andere schützen
  • Kontakt vermeiden und zu Hause bleiben
  • Anruf Hausarzt (kein direkter Besuch ohne Anruf)
  • Anruf beim Gesundheitsamt Helmstedt (05351 12-1500)
  • Anruf 116117 (ohne Vorwahl) ärztlicher Bereitschaftsdienst
  • Krankenhaus: vorher Anrufen!

Die meisten Infektionen (ca. 90 %) mit dem Corona-Virus verlaufen milde und können viel besser im häuslichen Umfeld als im Krankenhaus auskuriert werden. Nur bei schweren Krankheitsbildern oder sehr gravierenden Begleiterkrankungen ist eine stationäre Aufnahme erforderlich. Wann dies konkret der Fall ist, wird Ihr Hausarzt beurteilen und die entsprechende Empfehlung aussprechen.

Ja, beim zuständigen Gesundheitsamt. Sowohl der Verdacht wie auch die gesicherte Erkrankung.

→ (05351) 12-1500

Steht der Mitarbeiter unter Quarantäne, wird das Gesundheitsamt durch den feststellenden Arzt informiert, diese Quarantänebescheinigung wird dem Arbeitgeber vorgelegt. Zudem muss der Arbeitgeber über die Infektion unterrichtet werden, denn er muss in seinem Betrieb ggf. Maßnahmen ergreifen (arbeitsvertragliche Nebenpflichten).

Ist ein Mitarbeiter COVID-19 erkrankt und wird vom Arzt krank geschrieben, geht die AU an den Arbeitgeber und zudem muss eine Information über die Infektion an den Arbeitgeber erfolgen, damit der Betrieb gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen kann (arbeitsvertragliche Nebenpflichten).

Was passiert mit planbaren Operationen und Eingriffen?

Die Bundesregierung hat entschieden, dass, soweit medizinisch vertretbar, alle planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe in allen Krankenhäusern unbestimmte Zeit verschoben werden sollen. So sollen sich die Krankenhäuser auf den erwartbar steigenden Bedarf an Intensiv- und Beatmungskapazitäten zur Behandlung von Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen durch Covid-19 konzentrieren können.

Dabei gehen wir bei Helios nach den folgenden Kriterien vor:

  • Eingriffe und Maßnahmen an Patienten werden dann verschoben, wenn nach medizinischer Einschätzung davon auszugehen ist, dass die Erkrankten in den kommenden zwei Monaten ohne diese Versorgung auskommen können.
  • Alle übrigen Maßnahmen und Eingriffe, die aus medizinischer Sicht keinen Aufschub erlauben, werden wir nun zügig vornehmen, um die Kapazitäten, die wir momentan noch haben, zu nutzen. Unsere Kliniken sind gehalten, ihre Dienstpläne entsprechend anzupassen.

Unsere Klinik kontaktiert Sie aktiv, wenn Ihre OP von dieser Entscheidung betroffen ist.

Weitere Informationen:

Seit Dienstag hat das Land Niedersachsen die Besuchsregeln für Krankenhäuser und Pflegeheime gelockert. Auch in der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt ist seit heute, unter gewissen Auflagen und zu bestimmten Uhrzeiten, ein Besucher pro Patient wieder erlaubt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Viele werdenden Eltern sind verständlicher Weise sehr verunsichert. Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Geburt meines Kindes. Ist die Geburtsstation für mich da? Darf der werdende Vater mit in die Klinik? Wir möchten Ihnen Rede und Antwort stehen.

Aktuelle Informationen der Geburtshilfe finden Sie hier →

In unserer Klinik herrscht eine Mundschutzpflicht für Patienten, Besucher und Mitarbeiter. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier →

Alle wichtigen Informationen, Links und Hinweise haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Allgemeine Informationen zum Virus und der Infektion finden Sie hier →

Internationale Risikogebiete sind Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch ("ongoing community transmission") vermutet werden kann. Um dies festzulegen, verwendet das Robert Koch-Institut verschiedene Kriterien (u.a. Erkrankungshäufigkeit, Dynamik der täglich gemeldeten Fallzahlen, Maßnahmen (z.B. Quarantäne ganzer Städte oder Gebiete), exportierte Fälle in andere Länder/Regionen). Die Situation wird jeden Tag neu bewertet, bei Bedarf werden die Risikogebiete angepasst. 

Informationen zu den Risikogebieten finden Sie hier