Zwangsstörung

Zwangsstörung

Das Leben von Menschen mit Zwangserkrankungen wird beherrscht durch Handlungen, die sie immer wieder ausführen müssen oder aufdringliche, absurd erscheinende Gedanken. Ob andauerndes Händewaschen oder Kontrollieren von Elektrogeräten, es gibt viele Gesichter von Zwangsstörungen. Doch eines haben Zwänge gemeinsam: sie sind zeitraubend und beschämend. Lassen Sie uns gemeinsam nach einem Ausweg suchen!

Entstehung
Habe ich den Herd abgestellt? Diesen oder einen ähnlichen, aufdringlichen Gedanken kennen viele Menschen. Es wird jedoch angenommen, dass Menschen mit Zwangserkrankungen solche Gedanken als besonders bedrohlich einschätzen. Um mögliche katastrophale Auswirkungen zu verhindern, aber vor allem um die dabei entstehenden unangenehmen Gefühle zu verringern, werden Zwangshandlungen ausgeführt, die Patienten als entlastend erleben.

Störungen und Symptome
Patienten mit Zwangserkrankungen haben den Drang bestimmte Handlungen, Gedanken oder Impulse immer wieder zu wiederholen, obwohl es unangenehm für sie ist und sie auch wissen, dass es unsinnig ist. Versuche diese zu unterbinden, gelingen meist nur begrenzt. Diagnostisch wird unterschieden, ob Zwangshandlungen im Vordergrund stehen oder zwanghafte Gedanken. 

Behandlung
Im stationären Aufenthalt vermitteln wir Ihnen Wissen über die Entstehung von Zwangserkrankungen. Darüber hinaus möchten wir gemeinsam mit Ihnen herausfinden, was die Gründe für ihre Zwangsstörung sind und dann Strategien mit Ihnen erarbeiten, was Sie dagegen tun können. Ein essentieller Bestandteil bei der Therapie von Zwangsstörungen ist die Exposition, die Sie mit therapeutischer Unterstützung durchführen können.
Da durch Zwangserkrankungen der Mensch als Ganzes betroffen ist, behandeln wir Körper und Psyche. Unser Therapieprogramm ist vielseitig und wird individuell auf Sie zugeschnitten: 
•    Therapeutische Einzelgespräche
•    Gruppentherapie
•    psychoedukative Gruppen
•    Medizinische Behandlung (auf Wunsch auch durch Psychopharmaka)
•    Sport und Bewegung
•    Körper-, Kunst- und Musiktherapie
•    Entspannungs- und Achtsamkeitsgruppen

→ mehr erfahren zur Behandlung