Kinder vor Brandverletzungen schützen
„Verknallt an Silvester“

Kinder vor Brandverletzungen schützen

Hamburg

Zum Tag des brandverletzen Kindes am 07. Dezember, der jedes Jahr vom Paulinchen e.V. bundesweit ausgerichtet wird, klärt die Helios Mariahilf Klinik Hamburg auf: 16 Vorschüler besuchten vergangene Woche die Notaufnahme der Klinik, um alles über die heißen Gefahren des Alltags und während der Feiertage zu lernen. „Finger weg von Böllern und Raketen“, mahnt Dr. med. Annika Steinbrink, Chefärztin der Kinderchirurgie.

Hamburg, 09.12.2019. „Uns begegnen in der Notaufnahme täglich Kinder mit Verbrühungen und Verbrennungen. Und gerade an Silvester kann man seine Kinder mit ein wenig Vorsicht gut davor schützen“, weiß Dr. med. Annika Steinbrink als erfahrene Kinderchirurgin. Daher hat sie zum Tag des brandverletzen Kindes die Vorschulkinder des Waldkindergartens Harburgs in die Klinik eingeladen. Interaktiv und spielerisch zeigt sie den Kindern die größten Gefahren für häusliche Brandverletzungen und nimmt sich Zeit für die Fragen der kleinen Besucher.

„Ein Großteil aller kindlichen Brandverletzungen passieren zu Hause“, weiß Dr. med. Annika Steinbrink. Eine heiße Teetasse, die Kekse im Backofen, der Wasserkocher sowie der warme Kamin – all das sind Gefahrenquellen für kleine und größere Kinder. Umso wichtiger ist es, dass die Kleinsten schon früh lernen: „Das ist heiß, da halte ich Abstand“. Statt Verboten sollten Eltern ihren Kindern die Gefahren erklären und mit ihnen ein Schutzverhalten einüben. „Verbote reizen, genauso wie Feuer“, ergänzt Dr. med. Steinrink.

Zu Silvester gilt besondere Vorsicht. Nur geprüftes Feuerwerk kaufen, Kinder immer beaufsichtigen, niemals Feuerwerk aus der Hand zünden, Raketen kippsicher aufstellen und immer einen Eimer Wasser parat haben, sind nur einige der Expertentipps, die Dr. med. Annika Steinbrink den Kindern bei ihrem Besuch mit auf den Weg gibt. Die wichtigste Lektion des Tages lautete aber: Böller und Raketen können auch noch am Neujahrsmorgen, lange nachdem sie gezündet wurden, explodieren. Daher sollten sie immer liegengelassen und nie von Kindern gesammelt werden. Zum Schluss wurde dann auch gleich einer der Hinweise in die Tat umgesetzt. Die Vorschüler bekamen von der Kinderchirurgin Knicklichter geschenkt – eine gute Alternative zu Wunderkerzen.


Helios

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.


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