Unter der minimalinvasiven Chirurgie versteht man das Operieren mithilfe kleiner Schnitte ("Schlüsselloch") in welche eine Kamera, Licht und die benötigten Instrumente eingeführt werden.

Das ist unser Leistungsspektrum der minimalinvasiven Chirurgie:

  • Entfernung der Gallenblase (Cholecystektomie) laparoskopisch beziehungsweise in Ausnahmefällen oder bei Kontraindikation konventionell (offen)

  • Entfernung des Wurmfortsatzes (Appendektomie) laparoskopisch bzw. in Ausnahmefällen konventionell

  • Lösen von Verwachsungen (laparoskopische Adhäsiolyse)

  • Diagnostische Laparoskopie

  • Leistenbruchoperationen (mit Netzeinlage: TEP [total extraperitoneal], TAPP [trans abdominell präperitoneal], konventionell nach Lichtenstein [mit Netz] und Shouldice [ohne Netz]) und Schenkelbrüche (konventionell)

  • Nabelbruch, Narbenbruch und andere seltene Brüche mit Netzeinlage (IPOM-Technik [Intraperitoneales Onlay-Mesh]) und konventionell ohne Netzeinlage

  • Antirefluxchirurgie: Fundoplicatio

  • Adipositaschirurgie (Eingriffe bei krankhaftem Übergewicht): Magenband (Gastricbanding), Magenbypass in Kooperation mit dem Helios St. Elisabeth-Krankenhaus Bad Kissingen

  • Fensterung von Ovarialzysten

  • Abklärung von unklaren Befunden im Bauchzentrum

  • Notfall-Laparoskopie bei Verletzungen der Bauchorgane

  • Tumorstaging bei Tumorerkrankungen

Die Proktologie befasst sich mit Erkrankungen des Enddarmes, insbesondere der Hämorrhoiden, Analthrombose, Analfistel und -fissur und der Stuhlinkontinenz.

Hier finden Sie unsere Leistungen im Einzelnen:

  • Operative Therapie von Enddarmerkrankungen

  • Hämorrhoiden II. Grad bis IV. Grad (konventionell, Longo-OP mit dem Stapler [Klammergerät])

  • Perianale Thrombosen

  • Abtragung von Marisken

  • Akute Fissur und chronische Analfissur

  • Submuköse und intersphinktäre Analfisteln

  • Abszesse (periproktitischer Abszess, Perianalabszess)

  • Anal- und Rektumprolaps

  • Steißbeinfistel (Sinus pilonidalis) mit und ohne primärem Teilverschluss

  • Konservative Kontinenzbehandlung

Etwa 40 Prozent der Frauen und 20 Prozent der Männer sind von Venenleiden betroffen. Für die Behandlung der Krampfadern bieten wir ein großes Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten an, unter anderem das bewährte Stripping oder neuere Methoden wie Verödung mit Radiowellen.

In unserer Klinik werden die Verfahren der Venentherapie so kombiniert, dass eine optimale individuelle Lösung für den Patienten entsteht, sodass dieser schnellstmöglich sein normales Leben aufnehmen kann und keine Kompressionsstrümpfe tragen muss.

Radiowellen-Verfahren (Closure-Katheter):

In die betroffene Vene wird durch einen kleinen Einschnitt ein dünner Katheter eingeführt. Der Katheter überträgt Hochfrequenzenergie auf die Venenwand, was zu deren Erhitzung, Kollaps und Verschluss führt. Nach der Verödung übernehmen gesunde Venen deren Aufgabe.

Die Vorteile des Radiowellen-Verfahrens:

•         Linderung der Symptome

•         Örtliche oder regionale Betäubung

•         Gutes kosmetisches Ergebnis mit minimalen oder gar keinen  Narben

•         Kurze Genesungszeiten

•         Aufnahme normaler Aktivitäten innerhalb von 1-2 Tagen

Ultraschallassistierte Schaumsklerotherapie (Verödung):

Mit einer feinen Nadel wird ein alkoholähnlicher Stoff, der die Venenwände reizt, direkt in die Krampfadern eingespritzt. Dadurch bildet sich ein  Blutgerinsel, welches das Blutgefäß verstopft. Die Venenwände werden verklebt und abgebaut. Diese Methode ist insbesondere zur Behandlung von Besenreisern oder oberflächlichen Venen geeignet.

Endoskopische subfasziale Perforantendissektion (ESDP):

Bei dieser komplikationsarmen, minimalinvasiven Methode werden die Verbindungsvenen über einen kleinen Schnitt am oberen Unterschenkel mithilfe eines Endoskops aufgesucht und unterbunden. Diese Methode ist vor allem vorteilhaft bei venös bedingten chronischen Gewebsveränderungen („offenes Bein“), da der Schnitt außerhalb der von der Wundheilungsstörung betroffenen Region stattfindet.

Miniphlebektomie:

Durch kleine Inzisionen werden Venen, die an oder nahe der Hautoberfläche liegen, mit Hilfe von speziellen Häkchen entfernt (Häkchen-Technik).

In unserer Abteilung führen wir auch Magen-, Dünndarm-, und Dickdarmoperationen durch.

Hier finden Sie einen Überblick über die Eingriffsmöglichkeiten:

  • Eingriffe am Magen: Übernähung bei durchgebrochenem Geschwür, Magenentfernung, Magenteilentfernung, Verbindung zwischen Magen und Dünndarm

  • Darmoperationen: Darmteilentfernungen des rechten und linken Hemicolons, Resektion des Sigma bei Sigmadivertikulose und Sigmadivertikulitis, Rektumresektion (Enddarmentfernung), Rektopexie

  • Anlage eines Anus praeter: Colostomie, Ileostomie (auch laparoskopisch assistiert)

  • Leber: Teilentfernung der Leber, Tumor- und Cystenentfernungen an Leber und Milz

 

Kinderchirurgie (ab dem 4. Lebensjahr):

  • Appendektomie, Leistenhernien, Phimosen, etc.

 

Therapie von Ulcera und offenen Wunden:

  • Wunddebridement

  • V.A.C.®-Therapie

  • Plastisch-rekonstruktive Chirurgie mit Lappenplastiken

  • Meshgraft-Deckung

  • Konservatives Wundmanagement

 

Kleine plastische Eingriffe:

  • Narbenkorrekturen, Basaliome, Naevi etc.

 

Entfernung von Weichteilgeschwülsten und Weichteilvergrößerungen:

  • Atherome, Lipome, Fibrome, Clavi, etc.

  • Lymphknotenexstirpation

  • Hauttumore

  • Schleimbeutelentfernung (Bursektomie der Bursa präpatellaris und Bursa olecrani)

 

Eingriffe an der Mamma:

  • Tumoren der Mamma und Knotenentfernungen

  • Subcutane Mastektomie bei Gynäkomastie

 

Chirurgie der Schilddrüse und Nebenschilddrüse in Kooperation mit dem Helios St. Elisabeth-Krankenhaus Bad Kissingen

 

Eingriffe bei thoraxchirurgischen Notfällen