Vorsicht Fasching: Alkohol schadet den Gelenken
Pressemitteilung

Vorsicht Fasching: Alkohol schadet den Gelenken

Hamburg

Überall im Land feiern die Jecken bald wieder die fünfte Jahreszeit mit viel Bier, Schnaps und Wein. Doch Vorsicht: Zuviel Alkohol kann den Gelenken schaden.

Gerade an den tollen Tagen trinken viele Menschen besonders gern mal ein Gläschen Wein oder Bier. Dass Alkohol zur fünften Jahreszeit jedoch auch gefährlich sein kann, wird von vielen Jecken gern unterschätzt. „Kaum jemand weiß, dass für die sogenannte Hüftkopfnekrose, also das Absterben des Hüftkopfes, ein übermäßiger Alkoholkonsum eine Ursache sein kann“, so Prof. Dr. Thorsten Gehrke, Ärztlicher Direktor der Helios ENDO-Klinik Hamburg. „Immer häufiger sind die Patienten jünger als 50 Jahre und wenn bei 20- bis 50-Jährigen keine der angeborenen beziehungsweise ererbten Gelenkschäden der Grund ist, liegt es meist am übermäßigen Alkoholkonsum.“ Wenn dann auch noch geraucht wird, kann sich das Risiko, ein Absterben des Hüftkopfes zu erleiden, gegenüber dem Nichttrinker und Nichtraucher sogar verzehnfachen.

Der Grund: Alkohol behindert den gesunden Knochenaufbau. Im Volksmund werden Wein, Bier und Schnaps deshalb auch oft als „Kalziumräuber“ bezeichnet. „Alkohol als ein knochenschädlicher Stoff entzieht dem Organismus und vor allem der Knochensubstanz Kalzium, das über die Nieren ausgeschwemmt wird“, so Prof. Dr. Thorsten Gehrke. „Wird dem menschlichen Skelett aber dauerhaft Kalzium entzogen, ohne dass der Kalziumvorrat des Körpers aufgestockt wird, fehlt den Knochen der entscheidende Mineralstoff, der ihnen die Festigkeit verleiht.“

Im frühen Stadium äußert sich die Hüftnekrose zunächst mit stechenden Schmerzen im Bereich des betroffenen Hüftgelenkes und mit Bewegungseinschränkungen. Bei der Mehrzahl der Patienten entwickelt sich die Erkrankung weiter bis die Gelenkfläche einbricht. In der Folge kommt es zu einer vorzeitigen Zerstörung, häufig kombiniert mit einem Verschleiß des Gelenkes. Ist die Nekrose zu weit fortgeschritten, hilft in der Regel nur noch ein künstliches Hüftgelenk.

 

Pressekontakt:

Dr. Michaela Freund-Widder
Telefon: +49 (040) 3197-1700
Mobil:    +49 01525 477 87 66
E-Mail:   Michaela.Freund-Widder@helios-gesundheit.de