ENDO-Klinik begrüßt Vorstoß für mehr Spezialkliniken

Die HELIOS ENDO-Klinik befürwortet, Implantationen von Hüftgelenken nur noch in spezialisierten Krankenhäusern durchführen zu lassen, um so unnötige Operationsrisiken und Todesfälle zu vermeiden.

Die HELIOS ENDO-Klinik befürwortet, Implantationen von Hüftgelenken nur noch in spezialisierten Krankenhäusern durchführen zu lassen, um so unnötige Operationsrisiken und Todesfälle zu vermeiden.

 

Übung macht eben doch den Meister: Die Bertelsmann Stiftung hat in einer Studie festgestellt, dass für Patienten in spezialisierten Krankenhäusern weniger Operationsrisiken bestehen als in Kliniken, die deutlich weniger Erfahrung mit bestimmten Eingriffen haben. „Die Studienlage zeigt eindeutig, dass Operateure, die nur sehr wenige Eingriffe dieser Art durchführen, eine signifikant höhere Komplikationsrate haben“, kommentiert Prof. Dr. Thorsten Gehrke, Ärztlicher Direktor der HELIOS ENDO-Klinik, die Studie der Bertelsmann Stiftung. Das Berliner Institut für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES) hatte im Auftrag der Bertelsmann Stiftung berechnet, dass in Deutschland pro Jahr rund 140 weniger Menschen bei Hüftoperationen sterben würden, wenn sie in Kliniken behandelt werden würden, die diese Operationen jährlich mehr als 176-mal durchführen.

 

Prof. Dr. Thorsten Gehrke ist ebenfalls der Auffassung, dass künftig nur noch erfahrene Operateure künstliche Gelenke einsetzen dürfen: „Jeder Arzt und nicht nur jede Klinik sollte bei Erstoperationen mindestens 50, besser 100 Prothesen pro Jahr implantieren, bei Nachoperationen, sogenannten Revisionen, sollte es mindestens 20 sein“, so Prof. Dr. Thorsten Gehrke. „Endoprothesen-Implantationen müssen nicht in jedem Krankenhaus durchgeführt werden.“

 

Der erfahrene Gelenkchirurg plädiert zudem dafür, dass komplizierte Wechseloperationen ohnehin nur noch in spezialisierten Fachkliniken durchgeführt werden sollten, die über einen großen Erfahrungsschatz in der Versorgung komplizierter Knochensubstanzverluste verfügen. „Für komplizierte Wechseloperationen, die auch noch von einer Keiminfektion begleitet werden können, sollte es nur noch ausgewiesene Zentren geben, die über einen großen Erfahrungsschatz und über ein großes Implantatlager verfügen“, betont Prof. Dr. Thorsten Gehrke. „Insbesondere bei Auswechslungsoperationen ist es häufig erforderlich, während der Operationen über eine große Bandbreite von Implantaten und OP-Techniken zu verfügen, da diese vorher oft nicht gut planbar sind.“

 

Die HELIOS ENDO-Klinik ist eine Spezialklinik für Endoprothetik und Wirbelsäulenchirurgie. Sie hat seit ihrer Gründung vor 40 Jahren mehr als 146.000 Endoprothesen implantiert. Die ENDO Klinik führt mit seinen Operateuren jährlich mehr als 4.000 Erstoperationen und rund 1.500 Wechseloperationen von künstlichen Gelenken durch.

 

 

 

Über die HELIOS ENDO-Klinik Hamburg

In der Spezialklinik für Knochen-, Gelenk- und Wirbelsäulenchirurgie werden jährlich rund 7.000 gelenkchirurgische Eingriffe vorgenommen. Kontinuierliche klinische Arbeit und lange Jahre der Forschung haben die HELIOS ENDO-Klinik Hamburg zu einer medizinischen Institution von Weltruf gemacht. Mehr als 7.000 Patienten aus dem In- und Ausland vertrauen jedes Jahr dem kompetenten Ärzte- und Pflegeteam. Seit ihrer Gründung 1976 haben die Ärzte der HELIOS ENDO-Klinik Hamburg mehr als 146.000 Gelenkprothesen implantiert. Neben dem Einsetzen von Erstimplantaten nehmen die Ärzte der HELIOS ENDO-Klinik Hamburg jährlich rund 1.500 Implantat-Wechsel vor.

 

Weitere Informationen unter www.helios-kliniken.de/endo

 

 

Über die HELIOS Kliniken Gruppe

 Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

 

 

 

Pressekontakt:

Dr. Michaela Freund-Widder

 

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