„Meinen Beruf würde ich immer wieder ergreifen“

Seit 40 Jahren ist sie im Einsatz: Andrea Piper. Bis heute ist die Liebe für ihren Beruf nicht weniger geworden. Vor 20 Jahren kam sie in die ENDO-Klinik. Seit 2015 leitet die Krankenschwester mit Weiterbildung zur Stationsleitung die Station „Michel“.

Den Wunsch eine Ausbildung in der Pflege zu absolvieren festigte sich schon in der Schulzeit nach einem Schulpraktikum im Krankenhaus. Schon damals entdeckte die heute 60-Jährige ihre Freude, Patienten nach einer Operation zu helfen wieder auf die Beine zu kommen. „Ja, mein Beruf ist oft fordernd, aber ich liebe meine Arbeit. Menschen zu unterstützen, wieder gesund und selbständig zu werden erfüllt mich“, sagt Andrea Piper.

Nicht nur Empathie, sondern auch Begeisterung ist eine Eigenschaft, die Andrea Piper auszeichnet. Denn nur mit dieser Haltung und einem neugierigen, wachen Geist lässt sich der verantwortungsvolle Klinikjob bewältigen. Dienstpläne erstellen, Fortbildungen organisieren, Mitarbeitergespräche führen, für ein perfektes Entlassungsmanagement der Patienten sorgen – das Arbeitsprofil der Stationsleiterin ist vielfältig und abwechslungsreich. Die zweifache Mutter macht nicht nur die administrative Arbeit, sie pflegt auch. Der persönliche Kontakt zu den Patienten liegt Andrea Piper am Herzen: „Das ist es ja, was meinen Beruf ausmacht. Ich schaue so oft es geht bei unseren Patienten vorbei und gucke, dass sie nach ihrer Entlassung entweder in die Reha gehen oder erst einmal zu Hause gut versorgt sind“, so die erfahrene Stationsleiterin. „Ich möchte unsere Patienten in den Pflegeprozess mit einbeziehen und offen sein für ihre Ängste und Sorgen.“

Diese beiden Aufgabenfelder - Administration und Pflege -  miteinander in Einklang zu bringen ist nicht immer einfach, denn die Arbeit hat sich verdichtet. Die wirtschaftlichen Zwänge im Gesundheitssektor zwingen auch Krankenhäuser wie die ENDO-Klinik dazu, neue Wege in der Pflege zu beschreiten. „Für meinen Job muss man eine schnelle Reaktion haben und Probleme kreativ lösen“, so Andrea Piper. Sie bekennt sich zur Freude am lebenslangen Lernen. Auf Weiterbildungsseminaren hat die Stationsleiterin ihr Wissen um betriebswirtschaftliche Einblicke bereichert. Ihr Credo: Man kann sich in jedem Alter fortbilden und sollte dafür auch offen sein.

Und was macht Andrea Piper, um sich von diesem anspruchsvollen Job zu erholen? Nach Feierabend steht das körperliche Wohlbefinden an. Yoga und Pilates sorgen für Entspannung und sanften Stress-Abbau. „Außerdem bin ich gemeinsam mit meinem Mann viel mit unserem Hund draußen unterwegs“, so die Stationsleiterin.