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Aufdehnung mit Ballonsonde

Aufdehnung mit Ballonsonde

Durch die Aufdehnung mit einer Ballonsonde werden Gefäßverengungen erweitert. Dadurch wird die Muskeldurchblutung verbessert und die Beschwerden lassen nach beziehungsweise verschwinden völlig.

Aufdehnung mit Ballonsonde (Percutane transluminale Angioplastie, PTA)

Das Prinzip dieser Behandlung besteht darin, dass über einen Führungsdraht, der zuvor über das Hindernis (Enge oder kurzer Verschluss) geschoben wurde, eine Ballonsonde platziert wird, die in diesem Bereich dann "aufgeblasen" wird und dabei die Engstelle aufdehnt.

Auch ein kurzstreckiger kompletter Verschluss (5-8 cm Länge) kann in bestimmten Fällen damit beseitigt werden. In der Regel besteht ein Verschluss zu 4/5 aus Kalkablagerungen, der Rest besteht aus relativ weichen Blutgerinnseln. Daher lässt sich meist der Führungsdraht durch diese "weiche Stelle" hindurchschieben, ohne das Gefäß zu verletzen.

In den letzten Jahren wurde diese Methode weiter verfeinert: Engstellen, die sich kaum aufdehnen lassen, können mit kleinen Bohrfräsen erweitert werden. Bei Erfolg dieser Therapie kann oft auf eine offene Operation verzichtet werden.