Helios schafft starkes Klinikcluster in Thüringen

Helios schafft starkes Klinikcluster in Thüringen

Gotha

Helios führt seine mittel- und nordthüringischen Kliniken zu einem starken Verbund als Cluster „Helios Kliniken Thüringen Mitte“ zusammen. Geschäftsführer des Klinikclusters wird Florian Lendholt (44), links im Bild. Er leitet bereits den Maximalversorger in Erfurt. Regionalgeschäftsführer der Helios Region Süd - Florian Aschbrenner, rechts im Bild. Die Region Süd umfasst 29 Kliniken in vier Bundesländern (Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Hessen).

Helios führt seine mittel- und nordthüringischen Kliniken zu einem starken Verbund als Cluster „Helios Kliniken Thüringen Mitte“ zusammen. Geschäftsführer des Klinikclusters wird Florian Lendholt (44). Er leitet bereits den Maximalversorger in Erfurt und hat von dort aus die medizinische Vernetzung mit den drei umliegenden Helios Kliniken in Gotha, Blankenhain und Bleicherode stark vorangetrieben. Die orthopädische Fach- und Rehaklinik Bleicherode steht bereits unter seiner Leitung. Ab 1. März kommen nun das Klinikum der Schwerpunktversorgung in Gotha sowie der Grund- und Regelversorger in Blankenhain hinzu. Ziel ist es, in der neuen Clusterstruktur medizinisch und administrativ noch enger zusammenzuarbeiten und den Patienten in Thüringen ein umfangreiches Leistungsspektrum aus einer Hand von Vorsorge über Diagnostik und Therapie bis hin zur Nachsorge und Rehabilitation anzubieten.  

Lendholt ist und war bereits Klinikgeschäftsführer aller vier nun als Cluster geführten Kliniken, kennt diese also im Detail. Beim Ausbau der Vernetzung der Standorte setzt er auf ein Fundament aus medizinisch erfolgreichen Kooperationen, an deren Gründung er selbst maßgeblich beteiligt war. Hierzu zählen das Zentrum für Pädiatrie Gotha-Erfurt und das Zentrum für Unfallchirurgie Erfurt-Gotha, die jeweils von Chefärzten aus Erfurt mit Standortleitungen in Gotha geführt werden. Nach dem gleichen Prinzip arbeitet die Anästhesie und Intensivmedizin in Blankenhain. Beispielhaft ist auch die enge ärztliche Zusammenarbeit von Erfurt und Bleicherode in der Wirbelsäulenchirurgie. Am orthopädischen Fachkrankenhaus in Bleicherode hat Helios zudem vor wenigen Monaten gemeinsam mit dem Fresenius-Schwesterunternehmen Vamed die Rehabilitationsmedizin etabliert. 

„Es freut uns sehr, dass Florian Lendholt diese neue Herausforderung annimmt. Mit seiner langjährigen Kenntnis der Thüringer Helios Kliniken und der hiesigen Krankenhauslandschaft insgesamt ist er für diese Aufgabe prädestiniert. Unter seiner Führung werden wir die qualitativ hochwertige Versorgung der Thüringer Bevölkerung in unseren Kliniken standortübergreifend und hochvernetzt auf ein Topniveau heben“, erklären Robert Möller und Florian Aschbrenner. Robert Möller führt seit 2,5 Jahren als Regionalgeschäftsführer die Region Süd und stieg im Februar zum neuen CEO von Helios auf. Sein Nachfolger als Regionalgeschäftsführer Süd ab 1. März ist Florian Aschbrenner.

„Im Verbund profitieren die Kliniken in Gotha, Blankenhain und Bleicherode und damit unsere Patienten noch stärker von der Kompetenz und den Ressourcen des Maximalversorgers in Erfurt und von unserer gemeinsamen Kraft als neues Cluster Helios Kliniken Thüringen Mitte“, erklärt Florian Lendholt den Netzwerkgedanken. „Unsere bisher einzelnen Kooperationen werden wir jetzt nochmals deutlich ausbauen und auf ein neues Niveau heben. Gleichzeitig wollen wir die jeweiligen Stärken der einzelnen Standorte herausarbeiten und sichtbarer machen. Das daraus entstehende Netzwerk ermöglicht uns, individuelle bedarfsgerechte Konzepte für unsere Patienten zu entwickeln – von der wohnortnahen Versorgung bis hin zur hochspezialisierten High-End-Therapie. Die Vorteile haben dabei nicht nur die Patienten. Auch die Mitarbeiter verfügen über eine Fülle an Möglichkeiten, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.“

Digitalisierung und telemedizinische Angebote unterstützen und intensivieren die Zusammenarbeit der Standorte untereinander. „Das Besondere ist jedoch, dass unsere Konzepte in der Patientenversorgung hybrid sind, wir also die Vorteile der modernen Kommunikationsmöglichkeiten mit ärztlichen Präsenzen kombinieren“, so Lendholt. „Das heißt, unsere Spezialistenteams sind kommunikativ eng vernetzt und bei Bedarf auch persönlich vor Ort und untersuchen, behandeln oder operieren Patienten oder entscheiden mit ihnen gemeinsam, wo die Behandlung am besten erfolgen soll, insbesondere, wenn Risiken beim Patienten vorliegen. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass jeder Patient, egal an welche Helios Klinik er sich wendet, stets die richtige, für ihn passende, bestmögliche Therapie in der richtigen Klinik erhält.“

Lendholt ersetzt in seiner neuen Funktion den Klinikgeschäftsführer in Gotha, Marc Bernstädt, der – wie bereits mitgeteilt – ab 1. März in gleicher Position zu den Helios Kliniken in Oberbayern wechselt. Yvette Hochheim, derzeit Klinikgeschäftsführerin der Helios Klinik Blankenhain, steigt in die Helios-Zentrale auf und ist dort künftig verantwortlich für das Konzernprojekt ASES, das Helios-Dienstplanprogramm. „Ich freue mich besonders, dass wir Yvette Hochheim und damit eine unserer erfahrensten Klinikmanagerinnen für unsere Zentrale gewinnen konnten. Ausdrücklich möchte ich mich für die in Blankenhain geleistete Arbeit bedanken und dafür, dass sie ihre langjährigen Kenntnisse nun in unserem Zentralen Dienst Personalmanagement und Tarifarbeit einbringt. Auf weiterhin gute Zusammenarbeit auch auf dieser Ebene“, so CEO Möller.

Die drei Standorte Gotha, Blankenhain und Bleicherode werden von Standortleitern bzw. Geschäftsführungsassistenten geführt, die direkt an Lendholt als Geschäftsführer des neuen Klinikverbunds Helios Kliniken Thüringen Mitte berichten. Die Standortleitung in Blankenhain übernimmt die Assistentin des Klinikverbunds, Alexandra Jung. In Bleicherode ist mit Andrea Lehmann bereits seit Langem eine Standortleitung etabliert. Die Standortleitung in Gotha steht bereits fest und wird in Kürze kommuniziert. Der Erfurter Maximalversorger wird operativ auch weiterhin von Florian Lendholt geführt.

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 125.000 Mitarbeitenden. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika und die Eugin-Gruppe mit einem globalen Netzwerk von Reproduktionskliniken. Mehr als 22 Millionen Patient:innen entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2021 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von rund 10,9 Milliarden Euro.
In Deutschland verfügt Helios über 89 Kliniken, rund 130 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), sechs Präventionszentren und 17 arbeitsmedizinische Zentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,4 Millionen Patient:innen behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 75.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 6,7 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.
Quirónsalud betreibt 56 Kliniken, davon sieben in Lateinamerika, 88 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 17 Millionen Patient:innen behandelt, davon 16,1 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 46.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 4 Milliarden Euro. Das Netzwerk der Eugin-Gruppe umfasst 33 Kliniken und 39 weitere Standorte in zehn Ländern auf drei Kontinenten. Mit rund 1.600 Beschäftigten bietet das Unternehmen ein breites Spektrum modernster Dienstleistungen auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin an und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 133 Millionen Euro.