Gefäßerkrankungen

Gefäßerkrankungen

Als ein Blutgefäß (lateinisch-anatomisch das Vas sanguineum) oder eine Ader bezeichnet man im menschlichen Körper eine röhrenförmige Struktur, ein Gefäß, in der das Blut transportiert wird.

Krankhafte Gefäßerweiterungen

Verengungen der Arterien durch Arteriosklerose führen zu eingeschränkten Blutfluss.

Störungen der Durchblutung treten häufig an den Beinen auf. Diese werden auch als peripher-arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) bezeichnet.

Zeichen einer gestörten Durchblutung sind Wadenschmerzen beim Laufen.

Man spricht von der Schaufensterkrankheit, da Betroffene aufgrund von starken Schmerzen beim Gehen gezwungen sind, stehen zu bleiben, um sich zu erholen.

Die Halsschlagader und Arterien der inneren Organe sind weitere Gefäßabschnitte, die von Arteriosklerose betroffen sein können.

Ein akuter Gefäßverschluss macht sich durch starke Ruheschmerzen bemerkbar und ist ein Notfall, der rasch behandelt werden muss.

Krankhafte Erweiterungen der Gefäße sind eine weitere Form der Gefäßalterung. Sie werden als Aneurysma bezeichnet. Wegen möglicher Komplikationen wie Embolie und Ruptur benötigen sie besondere Beobachtung und mitunter auch eine operative Behandlung.

Risikofaktoren der Durchblutungsstörungen sind die gleichen, wie bei der koronaren Herzerkrankung, wobei das Rauchen einen besonders ungünstigen Einfluss auszuüben scheint.

Über die Venen gelangt das Blut aus dem Körper zum Herzen zurück. Das Blut fließt viel langsamer als in den Arterien.

Kommt der Blutfluss durch Verschluss einer Vene zum Erliegen, liegt eine Thrombose vor.

In der Hauptsache sind Beinvenen befallen.

Symptome

  • Das Blut staut sich zurück und verursacht so eine Beinschwellung und Schmerzen.
  • Gefürchtet ist die Lungenembolie bei der ein Blutgerinnsel aus einer Vene über das Herz in die Lungenarterien mobilisiert wird und zu einer Durchblutungsstörung der Lungen führt.
  • Luftnot und Thoraxschmerz sind die Folge. Es handelt sich um einen Notfall.