Die Pneumologie rückt stärker in den Fokus

In den nächsten Jahren wird es laut Statistik zu einem Anstieg pneumologischer Erkrankungen kommen. Dieser Aufgabe widmet sich unsere Abteilung für Lungenheilkunde. Im Zentrum der Behandlung stehen die obstruktiven Atemwegserkrankungen, thorakale Onkologie, Infektiologie, Beatmungsmedizin sowie die pneumologische Intensivmedizin.

Seit dem Jahr 2015 ist die Pneumologie eine eigenständige Abteilung im Helios Klinikum Gifhorn. Unter der Leitung der Chefärztin Dr. Claudia Zink-Wohlfart reagiert das Klinikum auf die gesundheitliche Entwicklung, die das Fachgebiet immer stärker in den Fokus rückt. Ein Blick auf die Statistik verrät: Bei den Todesursachen haben die Diagnosen COPD, Lungenkarzinom und Tuberkulose einen dauerhaften Platz unter den ersten zehn Rängen eingenommen.

Am rasantesten ist der Anstieg der chronisch-obstruktiven  Lungenerkrankung (dauerhaft geschädigte Lunge mit verengten Atemwegen) auf Platz drei. Auch die Intensivmedizin nimmt in unserer Klinik eine zunehmend größere Rolle ein – insbesondere im Bereich der Beatmung, bei der die effiziente und gleichzeitig schonende Atmung (Lungenventilation) im Fokus steht. Hier kommen die modernsten Konzepte im Bereich der invasiven und akuten nicht-invasiven Beatmung zum Einsatz.

So werden auch wir im Helios Klinikum Gifhorn immer mehr mit pneumologischen Problemen konfrontiert. Da das Klinikum nicht das gesamte Spektrum anbieten kann, entstand der Gedanke eines Netzwerks mit starken Partnern. Die Kooperation mit der Helios Lungenklinik Diekholzen besteht bereits. Dort können wir Patienten auf kurzem Wege gezielt zu bestimmten Untersuchungen, die wir nicht oder noch nicht anbieten, zeitnah vorstellen. Auch das Einholen einer Zweitmeinung im normalen Routinebetrieb ist durch einen gemeinsamen telemedizinischen Austausch von Röntgen- oder CT-Bildern problemlos möglich.