Schlaganfall

Ursache eines Schlaganfalls sind entweder ein verstopftes Gefäß im Hirn oder eine gerissene Hirnarterie. Je früher wir Betroffene medizinisch versorgen können, umso besser steht die Chance, dass sie den Schlaganfall ohne größere Beeinträchtigungen überstehen.

Bei der Versorgung von Schlaganfall-Patienten zählt jede Minute. Denn die Folge eines Hirninfarktes ist, dass  im Kopf innerhalb kürzester Zeit wichtige Zellen absterben – weil sie nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden. Um die Betroffenen kompetent und bestmöglich zu behandeln, arbeiten wir dank unseres teleneurologisches Netzwerks sehr eng mit starken Partnern zusammen.

Diagnostik
Schlaganfall-Patienten kommen in der Regel als Notfall in unser Klinikum. Mit einer Computertomographie (CT) des Kopfes kann der Arzt unterscheiden, ob der Schlaganfall durch eine Blutung oder durch einen Gefäßverschluss hervorgerufen wird.

Therapie
Von der Art des Schlaganfalls hängt ab, welche Methode der Arzt wählt, um einen Schlaganfall zu behandeln. Die Therapieform muss individuell auf den Patienten abgestimmt sein.

Medikamentöse Therapie
Ursache für einen Schlaganfall ist häufig ein Blutgerinnsel, das ein Gefäß verstopft. In einigen Fällen kann dieses Gerinnsel mit einem Medikament aufgelöst werden und das Gefäß wieder geöffnet werden. Die dafür erforderliche Behandlung ist die sogenannte Lyse-Therapie. Das Medikament wird dem Patienten in eine Vene injiziert Je früher mit der Therapie begonnen werden kann, desto größer ist der Erfolg. Die Behandlung sollte möglichst früh beginnen, spätestens innerhalb der ersten drei bis viereinhalb Stunden nach Auftreten eines Schlaganfalls.

Entfernung von Gerinnseln
Neben der medikamentösen Therapie erhalten Schlaganfall-Patienten unter bestimmten Voraussetzungen eine sogenannte Thrombektomie. Hierbei würden sie in eine spezielle Einrichtung in ein anderes Klinikum verlegt werden.