Qualifizierte Pflegekräfte für den Bayerischen Untermain
Pressemitteilung

Qualifizierte Pflegekräfte für den Bayerischen Untermain

Erlenbach

19 examinierte Gesundheits- und Krankenpflegeschüler der Berufsfachschule St. Hildegard Erlenbach freuen sich auf beste Berufsperspektiven – HELIOS Klinik übernimmt sieben Pflegefachkräfte für die eigenen Fachabteilungen

Erlenbach. Die Region am Bayerischen Untermain ist um 19 examinierte Pflegekräfte bereichert: Die Schüler des dritten Ausbildungsjahres der Berufsfachschule St. Hildegard in Erlenbach haben vergangene Woche ihr bestandenes Examen gemeinsam mit Fachlehrern, Praxisanleitern sowie der Schul- und Klinikleitung gefeiert. Ihre Diplome bekamen die frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger wenige Stunden nach ihrer mündlichen Prüfung durch den leitenden Medizinaldirektor der Regierung von Unterfranken Dr. Rainer Schuà überreicht, der jedes Jahr auch als Prüfungsausschussvorsitzender fungiert.

 

Sicherer Arbeitsplatz und beste Berufsaussichten

 

Alle neuen Pflegekräfte haben bereits eine Arbeitsstelle, sieben von ihnen werden direkt von den HELIOS Kliniken Miltenberg und Erlenbach übernommen, an die die Krankenpflegeschule angeschlossen ist. „Wir haben auch dieses Jahr wieder sehr viele Anfragen von Pflegedienstleitungen verschiedener Häuser bekommen“, erklärte Schulleiter Thomas Dauber.  Über einen sicheren Arbeitsplatz brauchen sich die Fachkräfte keine Sorgen machen. Dies betonte auch Klinikgeschäftsführer Norbert Jäger, der sich über den qualifizierten, pflegerischen Nachwuchs für die verschiedenen Stationen und Fachabteilungen freute. „Wir übernehmen jedes Jahr Gesundheits- und Krankenpfleger aus der Schule, weil wir natürlich wissen, dass sie bestens auf ihren Beruf vorbereitet sind. Außerdem sind sie schon vertraut mit unseren Häusern und dem Personal – beste Voraussetzungen für einen reibungslosen Übergang in die Berufspraxis.“

 

Kooperationspartner aus der Praxis

 

Bekannt ist den Schülern die Klinik allemal: Neben den mehr als 2200 Stunden Theorie haben sie in ihren drei Ausbildungsjahren rund 27000 Praxisstunden sowohl im Haus der Grund- und Regelversorgung am Standort Erlenbach als auch in der Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation in Miltenberg durchlaufen. Dazu kamen vielfältige Erfahrungen bei Kooperationspartnern der ambulanten Pflege ortsnaher Sozialstationen, im Dialysezentrum Elsenfeld, in der psychiatrischen Klinik Lohr  sowie der Klinik am Rosensee in Aschaffenburg.

 

Jahrgansbeste Jenny Klein und Laura Franke

 

Auf einen neuen Lebensabschnitt freuen sich jetzt unter anderem Jenny Klein und Laura Franke: „Sehr gute Schule und sehr gute Lehrer“ – lautete etwa das Fazit der frisch gebackenen Gesundheits- und Krankenpflegerin Jenny. Die 19-Jährige aus Elsenfeld hatte sich gezielt für eine Stelle in der Reha-Klinik Miltenberg beworben, „weil ich in der Umgebung bleiben und mit einem netten Team zusammenarbeiten will“. Mit ihrem Notendurschnitt von 1,6 gehört sie mit zu den Jahrgansbesten.

Nahtlos geht es auch für Laura aus Schmachtenberg weiter: Die junge Absolventin verstärkt ab Oktober das Team der Zentralen Notaufnahme in der HELIOS Klinik Erlenbach. „Notfälle sind mein Ding“, sagt die 23-Jährige, die ehrenamtlich im BRK-Rettungsdienst und der Flüchtlingshilfe engagiert ist. Sie kann die Ausbildung für alle empfehlen, die gerne mit anderen Menschen arbeiten und abwechslungsreiche Einsatzmöglichkeiten möchten. Außerdem findet sie die Weiterbildungschancen super: „Man kann auch noch studieren und sich zum Beispiel auf Pflegewissenschaft oder Pflegepädagogik spezialisieren.“

 

Kampf um gut ausgebildete Pflegekräfte

 

Dass gut ausgebildete Pflegekräfte auf dem heutigen Arbeitsmarkt heiß begehrt sind, bestätigte auch Heiko Basch. „Der Kampf um die Schüler wird in den kommenden Jahren noch zunehmen“, prophezeite der Pflegedirektor der HELIOS Kliniken Miltenberg und Erlenbach. Nicht nur, weil etliche Mitarbeiter ihre wohlverdiente Rente antreten, sondern auch weil das Pflegeförderprogramm pünktlich zum Wahlkampf neu aufgelegt wird: Mit knapp 500 Millionen sollen in den knapp 2000 Kliniken in Deutschland zusätzliche Stellen gefördert werden. „Nur am Rande sei bemerkt, dass allein die HELIOS Kliniken im vergangenen Jahr 110 Millionen Euro Steuern zahlte.  Da freuen wir uns natürlich, dass wir über Umwege jede fünfte Stelle mitfinanzieren“, so Basch mit einem Augenzwinkern.