Neuer Chefarzt für Gastroenterologie
Pressemitteilung

Neuer Chefarzt für Gastroenterologie

Erlenbach

Standort strukturiert Innere Medizin neu und baut Spezialisierung für Magen-/Darm- und Krebserkrankungen aus

 

Die HELIOS Klinik Erlenbach hat einen neuen Chefarzt: Dr. med. Samer Said hat im April die neu geschaffene Fachabteilung für Gastroenterologie, Hepatologie, gastroenterologische Onkologie sowie Palliativmedizin der Klinik für Innere Medizin II übernommen. Damit hat der Standort einen erfahrenen Experten für Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich, der Leber und Galle sowie der Bauchspeicheldrüse gewonnen. „Mit der neuen Chefarzt-Position haben wir unser Leistungsspektrum im Bereich der Magen-Darm- sowie der Krebserkrankungen weiter ausgebaut und spezialisiert“, erklärt Klinikgeschäftsführer Norbert Jäger. Um das gastroenterologische Profil innerhalb der Inneren Medizin noch weiter zu schärfen, kündigt die Klinikleitung einen weiteren Personalzugang an. „Im Juni wird zusätzlich ein gastroenterologischer Oberarzt verstärken“, so Jäger.

Der neue Chefarzt wird in engem Austausch mit allen Fachabteilungen zusammenarbeiten. Dazu zählt die ebenfalls neustrukturierte Klinik der Inneren Medizin III mit den Schwerpunkten Pneumologie, Infektiologie, Beatmungsmedizin und Tumortherapie unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Christian Klenk sowie die Klinik der Inneren Medizin I mit den Schwerpunkten Kardiologie, Rhythmologie und Angiologie unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Dirk Große Meininghaus. „Von der interdisziplinären Kooperation im Bauchzentrum werden unsere Patienten profitieren“, ist auch der Ärztliche Direktor und Chefarzt der Viszeralchirurgie Dr. med. Siegfried Beller überzeugt.

Die gute Zusammenarbeit ist dem neuen Chefarzt auch mit den niedergelassenen Ärzten wichtig. Dabei legt der Facharzt großen Wert auf präventive Untersuchungen wie Vorsorge-Endoskopien, die zur Früherkennung und Behandlung von Frühkarzinomen dienen. „Durch endoskopische, diagnostische und therapeutische Maßnahmen können viele operative Eingriffe vermieden werden“, erklärt der neue Chefarzt, der neben dem stationären Bereich  Patienten auch ambulant in der internistischen Facharztpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) an der Klinik behandelt.

Zuletzt war Said als leitender Oberarzt tätig, unter anderem in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Sein Heimatland Syrien hat er bereits nach dem Abitur Anfang der 90er Jahre verlassen, um zunächst in Bulgarien Medizin zu studieren. „Ich wollte schon als Kind Arzt werden und andere Kulturen kennenlernen“, sagt der heutige Chefarzt, dem die ganzheitliche Sichtweise am Herzen liegt: „Für mich steht der Mensch im Mittelpunkt - nicht nur seine Krankheit.“ Sein Spezialgebiet – die Gastroenterologie - kann der 41-Jährige dank seiner Zusatzqualifikationen der gastroenterologischen Onkologie, Ernährungsmedizin sowie Notfall- und Palliativmedizin als ganzheitliche Behandlung anbieten.

In Deutschland lebt Said seit 2000. Hier hat er promoviert und sich als Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie spezialisiert. Sprachlich hat der gebürtige Syrer mit dem Umzug von seinem langjährigen Wohnsitz im niedersächsischen Bad Bentheim an den bayerischen Untermain keine Probleme – Said spricht ausgezeichnetes Hochdeutsch, das er zunächst am Goethe-Institut lernte. „Der Rest kam dank meiner Ausbilder und Freunde.“ Die Heimat – das ist für Said mittlerweile eindeutig Deutschland. „Meine Wurzeln sind immer auch dort, wo ich mich wohlfühle.“ Und wenn der Chefarzt gerade nicht im Einsatz ist,  erkundet er bei einem Spaziergang die Region.