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Ihre Hände in guten Händen

Ihre Hände in guten Händen

Die Hand als komplexes Tast- und Greiforgan besteht aus 27 Knochen und 33 Muskelgruppen. Eine ungestörte Funktion der Hände ist für uns im Alltag enorm wichtig. Unterschiedliche Verletzungen und Erkrankungen der Hand können überwiegend im Rahmen einer ambulanten Operation behandelt werden. Dabei arbeitet unser Team aus Unfallchirurgen und Orthopäden Hand in Hand.

Hier ein Überblick über unser Behandlungsspektrum:

Sehnenverletzungen der Hand entstehen überwiegend durch Schnittverletzungen. Auch degenerative Sehnenrisse haben eine große Bedeutung. Zur Wiederherstellung einer ungestörten Funktion der Hand müssen Sehnenverletzungen meist operativ behandelt werden.

Auch Knochenbrüche der Hand haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Funktion der Hand. Das Spektrum der Behandlung reicht von der Gipsbehandlung bis zur operativen Bruchrichtung mit Titanplatten- und Schrauben. Zur Diagnostik reicht oft eine einfache Röntgenaufnahme nicht aus. CT- und MRT Untersuchungen sind eine wichtige Ergänzung in der Diagnostik.

Beim schnellenden Finger bleibt der Finger beim Versuch der Streckung hängen. Die vollständige Streckung ist dann oft nur unter Schmerzen oder mit Kraftaufwand möglich. Zur Kraftübertragung der Beugesehnen sind diese unter sogenannten Ringbändern geführt. Ist die Beugesehne durch Überlastung oder Verschließ verdickt, bleibt die Sehnenverdickung an einem Ringband hängen und der Finger kann nicht mehr aktiv gestreckt werden. Nach erfolgloser konservativer Therapie kann durch eine operative Ringbandspaltung die Funktion wieder vollständig hergestellt werden.

Der Mittelhandnerv (N. medianus) läuft gemeinsam mit Beugesehnen durch eine knöchernen und bindegewebigen Tunnel in die Handinnenfläche. Bei Einengung in diesem Tunnel kommt es zu Störungen der Nervenfunktion. Häufig bemerkt der Patient eine Missempfindung oder sogar Taubheit von Daumen, Zeige- und Mittelfinger. Vor allem treten Beschwerden nachts auf. Im Spätstadium kann es zu Muskelschwund am Daumenballen kommen. Wenn eine konservative Behandlung nicht erfolgreich ist, wird über einen kleinen Eingriff das bindegewebige Dach des Tunnels gespalten und der Nerv somit aus seiner Enge befreit.

Beim M.Dupuytren kommt es zu knotigen Verdickungen und Strangbildungen der Bindegewebsplatte der Handinnenfläche. Bei zunehmender Verkürzung der Stränge führt dies zu einer dauerhaften Beugestellung der Finger. Die Finger können nicht mehr gestreckt werden. Je nach Ausprägung und Stadium werden diese bindegewebigen Verdickungen der Hand operativ entfernt.

So erreichen Sie uns

Sie haben Fragen oder möchten sich über unsere Leistungen informieren? Dann vereinbaren Sie gerne einen Termin mit uns.
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Chefarztsekretariat der Orthopädie und Unfallchirurgie

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Nicole Hausenblas
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