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Herzschäden ohne Strahlenbelastung sichtbar machen

Herzschäden ohne Strahlenbelastung sichtbar machen

Kardio-MRT steht für „Herz-Magnetresonanz-Tomographie“. Mit diesem Verfahren lassen sich Herzschäden über Magnetfelder frühzeitig nachweisen oder ausschließen – und das ganz ohne Belastung durch Röntgenstrahlen.

In unserer Klinik steht Ihnen zur Herzdiagnostik ein Magnetresonanz-Tomograph zur Verfügung. In der magnetischen "Röhre" können wir kernspintomographische Untersuchungen des Herzens vornehmen. Eine MRT-Untersuchung liefert mit Hilfe von Computerberechnungen Bilder des Körpergewebes und der Blutflüsse - und damit Hinweise auf mögliche Herz-Erkrankungen.

Das Verfahren funktioniert ohne Röntgenstrahlung, so dass Sie bei der Behandlung keiner Strahlung ausgesetzt sind. Die Bilder, die mit der MRT aufgenommen werden, entstehen durch das Zusammenwirken mehrerer Faktoren.

So funktioniert die Kardio-MRT

Die MRT nutzt den hohen Wassergehalt des menschlichen Körpers. Das Verfahren macht den Wasserstoffanteil von Wassermolekülen (H2O) sichtbar, die sogenannten Protonen (H+). Die Untersuchung selbst ist völlig schmerzfrei. Da man sich während der Untersuchung in einer Röhre befindet und die Untersuchung je nach Fragestellung bis zu 20 Minuten dauern kann, kann es bei Menschen mit Angst vor engen Räumen gelegentlich zu Erschwernissen kommen. Hierauf sollten Sie beim Vorbereitungsgespräch hinweisen bzw. werden von dem Arzt auch aktiv danach gefragt. Hier können entsprechende Vorkehrungen getroffen werden, so dass die Untersuchung häufig trotzdem problemlos möglich ist.

Risiken und Risikogruppen

MRT-Untersuchungen sind nahezu risikolos. Jedoch können metallhaltige Gegenstände durch das Magnetfeld angezogen und erwärmt werden. Folgende Risikogruppen sind deshalb im Regelfall von einer MRT-Untersuchung ausgeschlossen:

  • Patienten mit metallischen Implantaten wie Herzschrittmacher Defibrillatoren oder Medikamentenpumpen, die nicht MRT-tauglich sind
  • Patienten mit Gefäßclips im Kopf nach einer Gehirnoperation (z. B. nach Aneurysma-Blutungen im Gehirn) Patienten mit sogenannten Gefäßcoils (zum Verschluss von Gefäßaneurysmen)
  • Schwangere Patientinnen zu bestimmten Zeitpunkten

Unbedenklich ist die Untersuchung dagegen in der Regel für Patienten mit:

  • Knochen- und Gelenkimplantaten neueren Datums (diese bestehen zumeist aus Titan oder anderen nicht magnetischen Metallen)
  • Koronar-Stents
  • Gefäßclips (kleine Metallklammern zum Verschluss von Gefäßen, z. B. nach Bypass-Operationen)

Prinzipiell können Nerven durch die elektromagnetischen Impulse angeregt werden ("periphere Nervenstimulation"). In äußerst seltenen Fällen kann es dann bei der Untersuchung zu einem Kribbeln oder leichten Muskelzucken kommen.

So erreichen Sie uns

Sie haben Fragen oder möchten sich über unsere Leistungen informieren? Dann vereinbaren Sie gerne einen Termin mit uns.
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Chefarztsekretariat der Kardiologie, Angiologie, Rhythmologie und Pneumologie

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Marie Adler