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Keine Scham bei Blasenschwäche - wir helfen Ihnen!

Blasenschwäche oder Senkungsleiden sind häufige Erkrankungen und können Frauen jeden Alters betreffen. Trotz starker Beeinträchtigung im Alltag zögern viele Betroffene lange, ihren Arzt auf dieses Thema anzusprechen. Unsere moderne Gynäkologie hilft mit genauen Untersuchungsmethoden und vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten.

Diagnostik und Therapie bei Harnblasenschwäche

Es gibt verschiedene Formen der Blasenschwäche. Hierzu zählen vor allem:

Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz)

Bei einer Belastungsinkontinenz gehen bei körperlicher Anstrengung einige Spritzer Harn ab. Typische Situationen sind etwa Husten, Lachen, Niesen, Heben oder Tragen). Die Belastungsinkontinenz ist vor allem bei Frauen ein häufiges Phänomen.

Dranginkontinenz (sog. Reizblase, überaktive Blase)

Charakteristisch für die Dranginkontinenz ist ein geradezu "überfallartig" auftretender starker Harndrang. Bei dieser Form der Blasenschwäche geht der Urin mit einem Schwall durch die Harnröhre ab.

Mischinkontinenz

Von Mischinkontinenz spricht man, wenn Belastungs- und Dranginkontinenz gemeinsam auftreten.

Überlaufinkontinenz

Betroffene mit dieser Form der Blasenschwäche können ihre Harnblase nicht willkürlich leeren. Ist die Harnblase voll, führt der starke Druck zu einem unwillkürlichen, plötzlichen Harnabgang - die Blase "läuft einfach über".

Reflexinkontinenz

Bei einer Reflexinkontinenz geht plötzlich Harn ab, ohne dass der Betroffene Harndrang verspürt. Die Person kann die Blasenentleerung weder willentlich beginnen noch unterbrechen. Die Reflexinkontinenz tritt durch Verletzungen oder Fehlbildungen von Nervenbahnen auf.

Gynäkologische Untersuchung

Dabei wird geprüft, ob sich Gebärmutter und Scheide gesenkt haben; es wird untersucht, ob ein Oestrogenmangel vorliegt; und es wird die Beschaffenheit des Beckenbodens beurteilt.

Harnuntersuchung

Die Harnuntersuchung dienst zum Ausschluss einer Blasenentzündung.

Ultraschalluntersuchung

 Im Ultraschallbild sind Füllungsvermögen und Füllungszustand der Blase erkennbar. Es können mit einem speziellen Schallkopf vom Scheideneingang aus, die Harnblase und die Harnröhre, sowie ihre Lage zueinander festgestellt werden.

Es kann überprüft werden wie sich diese Lage z.B. beim Husten oder Pressen verändert. Diese dynamischen Veränderungen zwischen der Ruhe - und der Belastungssituation können im Ultraschall direkt verfolgt und aufgezeichnet werden. So erhält man wichtige Hinweise auf die therapeutischen Möglichkeiten.

Blasendruckmessung

Mit dieser Methode werden die Druckverhältnisse in Blase und Harnröhre gemessen. Dadurch kann festgestellt werden, wo die Ursachen für den unwillkürlichen Harnverlust liegen.

Röntgenuntersuchungen

Zur Diagnostik der Inkontinenz werden - dank der Fortschritte in der Ultraschalldiagnostik - nur noch bei einem kleinen Teil der Betroffenen Röntgenuntersuchungen durchgeführt.•Eine gezielte Anamnese (Medikamentenanamnese, bisherige Therapie, Infekt- und Sexualanamnese) ist bei allen Inkontinenzformen sinnvoll.

Anamnese

Eine gezielte Anamnese (Medikamentenanamnese, bisherige Therapie, Infekt- und Sexualanamnese) ist bei allen Inkontinenzformen sinnvoll.

 

 

Behandlungsmöglichkeiten bei Dranginkontinenz

Bei weiblichen Betroffenen gibt es die Möglichkeit, diese Form der Harninkontinenz erfolgreich mit Medikamenten wie lokal angewendete Östrogene in Form von Cremes oder Zäpfchen zu behandeln. Sie erhöhen die Durchblutung der Scheidenschleimhaut und halten sie feucht. Reizungen und Entzündungen, die Dranginkontinenz und eine überaktive Blase begünstigen, werden so vermieden. Außerdem erhöhen sie die Durchblutung der Blase und die Elastizität der Blasenwand, die sich dann nicht mehr so leicht zusammenzieht.

Wirken diese Therapien nicht, gibt es andere Methoden, zum Beispiel das Einspritzen von Botox in die Blasenwand.

Viele Frauen finden sich in aller Stille mit ihrem vermeintlichen Schicksal ab und nehmen die erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität in Kauf. Das muss nicht mehr sein, denn durch die neue Operationsmethode CESA / VASA, die von Prof. Dr. Wolfram Jäger entwickelt wurde, kann betroffenen Frauen nun wirksam geholfen werden.

Behandlungsmöglichkeiten bei Belastungsinkontinenz

Sollte mit den konservativen Therapiemöglichkeiten der Belastungsinkontinenz kein Behandlungserfolg erzielt werden oder eine schwere Belastungsinkontinenz vorliegen, kann ein operativer Eingriff in Betracht gezogen werden. Im Rahmen einer Operation werden meist entweder ein Band oder eine Schlinge zur Unterstützung der körpereigenen Haltestrukturen bei der Stabilisierung der Harnblase eingesetzt.

Eine weitere Möglichkeit ist die Unterspritzung der Harnröhre mit Hydrogel (Bulkamid). Dadurch wird der Halt der Harnröhre verstärkt und der Verschlussmechanismus stabilisiert.

So erreichen Sie uns

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Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Erlenbach

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