Leistungen

Hernienchirurgie

Hernien oder Eingeweidebrüche entstehen, wenn Schwachstellen der Bauchwand nachgeben und Organe aus der Körperhöhle heraustreten. Gerade im Kindesalter oder nach Operationen am Bauch kann es oft zu Leistenbrüchen kommen. Sie leiden an einem Leistenbruch, Nabelbruch oder Narbenbruch? Bei allen Bruchbildungen der Bauchhöhle sind Sie bei uns in kompetenten Händen.

Wenn die Bauchwand nachgibt - Bruchleiden

Diagnose Bruchleiden: Wir helfen Ihnen!

Für unser erfahrenes Ärzteteam ist ihr Bruchleiden meist eine Blickdiagnose. Es ist also fast immer möglich nur durch eine einfache Untersuchung die Diagnose zu stellen und die Behandlungsnotwendigkeit einzuschätzen. Nur selten sind für spezielle Fragestellungen eine Ultraschalluntersuchung oder eine andere bildgebende Untersuchung mittels CT oder MRT notwendig. Gerne stehen wir ihnen für ihre speziellen Fragen in unserer Herniensprechstunde zur Verfügung. Ziel dieser ersten Untersuchung ist die Sicherung der Diagnose, ihre Beratung und die gemeinsame Planung des Eingriffs.

 

Behandlung: Minimal-Invasiv sofern möglich

Unser Behandlungsangebot stimmen wir mit Ihnen ab! Grundsätzlich kann jeder Leisten-, Nabel- oder Narbenbruch herkömmlich mit einem Hautschnitt direkt über der Bruchbildung oder minimal-invasiv, das heißt mit mehreren kleinen Einstichen fernab von der Bruchbildung repariert werden. Der Verschluss der eigentlichen Bruchlücke in der Bauchdecke, kann wiederum mittels Naht direkt verschlossen werden oder mit gewebeverträglichen Kunststoffnetzten unterfüttert oder verstärkt werden.

Wenn immer möglich versuchen wir jedoch minimal-invasiv zu operieren. Dazu stehen im Operationssaal modernste Videotechnologie und Instrumente, sowie verschiedene Arten von Netzen zur Verfügung. Die Vorteile dieser Technik sind vor allem die sehr hohe Sicherheit, trotz rascher Belastung der Bauchdecke nach der Operation (kein Wiederauftreten von Brüchen), die geringeren Schmerzen und das bessere kosmetische Ergebnis.

 

Was muss ich planen?

Nachdem die Operationstechnik mit ihnen abgestimmt ist wird ein Tag für die sog. Voruntersuchung und der eigentliche Operationstag mit ihnen vereinbart. Die Voruntersuchung erfolgt meist am Tag unmittelbar vor dem chirurgischen Eingriff. Es erfolgt dabei eine allgemeine körperliche Untersuchung um ihre Narkosetauglichkeit festzustellen, weiteres erfolgt eine schriftlich dokumentierte Aufklärung für die Operation und für die Narkose.

Zu dieser Voruntersuchung müssen sie nicht nüchtern kommen, bringen sie aber bitte neben ihrer Versicherungskarte, falls noch nicht vorliegend, einen Einweisungsschein von ihrem Hausarzt, ihren Medikamentenplan und ev. Allergiepass mit.

Am Operationstag selbst kommen sie zur vereinbarten Zeit in unsere Tagesklinik. Dort werden sie für den Eingriff vorbereitet. Nach der Operation bleiben sie eine Nacht zu Überwachung in der Klinik und werden am Folgetag nach Hause entlassen. Duschen ist mit entsprechendem Verbandswechsel sofort erlaubt. Eine körperliche Schonung und Arbeitsunfähigkeit empfehlen wir für weitere zwei Wochen. Eine abschließende regelhafte Kontrolle erfolgt bei uns am 4. Tag nach der Operation.

So erreichen Sie uns

Wir helfen Ihnen bei Ihren Anliegen gerne persönlich weiter.
Sprechzeiten

Chefarztsekretariat der Allgemein- und Viszeralchirurgie

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Anja Löhr