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Keine falsche Scham bei Hämorrhoiden

Brennen, Juckreiz, Schmerzen, Blutungen und Probleme beim Sitzen sind Alarmzeichen! Wir sind auf die Diagnostik und Therapie von Enddarmerkrankungen spezialisiert und behandeln Ihr "hinterlistiges" Problem diskret und schmerzfrei. Machen sie einen Termin aus für unsere proktologische Ambulanz, damit aus falscher Scham keine Krankheit wird!

Der erste Schritt ist immer die richtige Diagnostik

An erster Stelle steht immer eine eingehende Befragung (Anamnese) durch den Arzt. Häufig kann der erfahrene Arzt schon aus einer genauen Anamnese die Erkrankung diagnostizieren. Für die Untersuchung müssen sie sich bei uns nur am Po freimachen (also bitte alle Hosen runter ziehen). Die Untersuchung erfolgt in Links-Seitenlage. Die Untersuchung ist ungewohnt, jedoch meistens nicht schmerzhaft. Wenn Sie vor der Untersuchung schon starke Schmerzen haben, ist manchmal die Abklärung Ihres Problems nur in Narkose möglich.

Für die erste Untersuchung des Enddarms müssen Sie sich nicht speziell vorbereiten. Falls eine Untersuchung des Mastdarmes oder gesamten Dickdarmes erforderlich ist, erhalten Sie ein Klistier oder bekommen ein Rezept für ein Abführmittel.

Die Behandlung - minimal-invasiv wenn möglich

Im Frühstadium ist es durchaus möglich, dass verschiedene Erkrankungen auch ohne Operation wieder abheilen, also Hämorrhoiden, Afterrisse, verschiedene Eiterungen. Deshalb ist es ratsam, rechtzeitig den Arzt aufzusuchen. Sie können sich dadurch eventuell eine Operation ersparen. Das häufigste Leiden im Analbereich ist sicherlich das Hämorrhoidalleiden.

Wenn immer möglich versuchen wir Hämorrhoiden minimal-invasiv zu behandeln. Dabei werden die Hämorrhoiden nicht weggeschnitten, sondern schrumpfen durch die gezielte Unterbindung der zuführenden Gefäße gesund. Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose oder Sedierung. Wiederholt vorfallende Hämorrhoiden werden mit einer speziellen Naht fixiert (=Rektoanal-Repair oder Anallifting).

Herkömmlich "weggeschnitten" werden Hämorrhoiden, wenn sie thrombosiert sind oder nach langzeitigem Vorfall nicht mehr gesundschrumpfen können. Wenn das Hämorrhoidalleiden mit einem ausgeprägten Analvorfall vergesellschaftet ist, kommt selten auch die Operation nach Longo zur Anwendung.

Falls Sie operiert werden müssen, erhalten Sie ausreichend Schmerzmedikamente, um anfängliche Schmerzen nicht so stark wahrzunehmen. Einige Eingriffe sind ambulant möglich. Meistens jedoch ist eine kurzstationäre Behandlung erforderlich. Die Narkoseform richtet sich nach Ihrer Erkrankung. In einigen Fällen ist eine örtliche Betäubung möglich, ansonsten erhalten Sie in Absprache mit dem Narkosearzt eine Teil- oder Vollnarkose. Nach der Entlassung können Sie gerne von Ihrem Hausarzt sowie über unsere proktologische Ambulanz weiter betreut.

So erreichen Sie uns

Wir helfen Ihnen bei Ihren Anliegen gerne persönlich weiter.
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Chefarztsekretariat der Allgemein- und Viszeralchirurgie

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Anja Löhr