Palliativmedizin

Wie wir bei unheilbaren Erkrankungen helfen können

Das Wort "Palliativ" leitet sich von dem lateinischen Wort "palliare" ab und bedeutet "mit einem Mantel umhüllen".

Medizinisch bedeutet dies, dass Ihre Tumorerkrankung so weit fortgeschritten ist, sodass eine Heilung nicht zu erwarten ist. Tumorerkrankungen sind konsumierende Erkrankungen. Das heißt, es wird rasch zu Ausfallerscheinungen und Schmerzen Ihres Körpers kommen. In dieser Phase ist eine medikamentöse und palliative Therapie von oberster Priorität. Bei Schmerzen gibt es eine Vielzahl von Medikamenten, die Ihnen das Leiden lindern.

Bestehen Schluckdefizite oder ein Unwillen zu essen, können wir den Appetit über Cortisongaben anregen. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit der künstlichen Ernährung über einen Port (Ernährung über die Venen) oder eine Ernährung über eine kleine Sonde über Ihre Bauchdecke (PEG-Sonde). Tritt Bauchwasser auf, können wir dieses in einem kleinen schmerzlosen Eingriff ableiten. Durchfälle oder Verstopfungen können medikamentös behandelt werden.

Im Rahmen von wöchentlichen Gesprächen unseres multiprofessionellen Teams im Hause werden auch Ihre psychischen Probleme nicht außer Acht gelassen. Es ergeben sich natürlich viele Fragen nach der Diagnosestellung einer unheilbaren Erkrankung. Die können und möchten wir Ihnen gerne beantworten - meist sind es doch nicht nur medizinische Fragen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialdienstes als Beispiel können Ihnen ergänzend auch Adressen nennen zur weiteren Unterbringung in einem Hospiz, für ambulante Pflegedienste u.ä. oder sind Ihnen behilflich bei der Wahl ambulanter Hilfen. Außerdem besteht auch die Möglichkeit einer spezialisierten palliativen Weiterversorgung in Ihrem Zuhause (SAPV)

Wir sind Ihre Ansprechpartner für Palliativmedizin in unsere Haus

Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter!

Unsere Unterstützung vor Ort

Während Ihres Aufenthaltes in unserer Klinik soll es Ihnen an nichts fehlen.